Tagung: Existentialist Social Philosophy

In der Philosophie des Geistes und der Handlungstheorie hat der Begriff des präreflexiven Selbstbewusstseins in den letzten Jahren zunehmend Beachtung gefunden. Dies aufgreifend untersucht die Tagung, wie dieser Begriff auch in der Sozialtheorie fruchtbar gemacht werden kann. Widersprechen sich die soziale Einbettung von Akteurschaft und eine solche Form unmittelbaren Selbstwissens? Kann diese Spannung zur Vertiefung unseres Verständnisses des Verhältnisses von Subjektivität und Sozialität beitragen oder präreflexives Selbstbewusstsein gar als Ressource für die Kritik entfremdeter Strukturen dienen?

Datum: 28.-29.7. 2016, 9-18h

Weitere Informationen und Ablauf

Lehrgang „kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur“

Im Herbst startet zum ersten Mal der Lehrgang kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur kdK_web_rot(kD_K).

Dieser setzt sich zum Ziel, inklusive und gleichstellungsorientierte Strategien und Praktiken für die Arbeit im Kunst- und Kulturfeld zu etablieren. Er stellt eine Professionalisierung und Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende dar, die in ihrer beruflichen Praxis diversitätsorientierte Konzepte umsetzen wollen.

Behandelt werden u.a. die Fragen:

  • Wie kann emanzipatorische Kulturarbeit gelingen, die auf Teilhabe und Selbstermächtigung zielt?
  • Wie können transkulturelle Formate, die unterschiedlichen Lebensrealitäten entsprechen, im Konkreten gestaltet und organisiert werden?
  • Welche Handlungsmaßnahmen kann man setzen, ohne Stereotypisierungen oder Ausschlüsse zu reproduzieren?

Weitere Informationen zu Ablauf und Hintergrund können Sie nachlesen, die Namen der Trainer_innen und Expert_innen aus dem Kunst- und Kulturbereich werden laufend ergänzt.

Wenn Sie fragen zum Lehrgang haben oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an ulli.mayer@iwk.ac.at.

Publikation: Un-Wohl-Gefühle. Eine Kulturanalyse gegenwärtiger Befindlichkeiten

„Das Buch denkt viele Selbstverständlichkeiten quer, bürstet sie gegen den Strich. Im Durcharbeiten gesellschaftlicher Zusammenhänge und individueller Befindlichkeiten wird es also möglich, sowohl eine aktuelle Gesellschaftsdiagnose zu skizzieren als auch individuelle Gefühle als Parameter für gesellschaftliche Verhältnisse zu lesen“, schreibt Elisabeth Mixa, eine der Herausgeber_innen, über die Perspektiven des neu erschienen Buches.
Mit Beiträgen von: Christina von Braun, Monica Greco, August Ruhs, Paul Stenner, Birgit Sauer u.a.

Veranstaltungen

Datum/ZeitVeranstaltung
​Mi 21/09/2016–​Sa 24/09/2016
Ganztägig
Kraft, Macht und Gewalt der Bilder in interkultureller Perspektive. Philosophische und interdisziplinäre Zugänge Institut für Philosophie der Universität Wien, Wien

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