Tagung: Kraft, Macht und Gewalt der Bilder in interkultureller Perspektive

Bildwissenschaftliche und bildtheoretische Zugänge gewinnen in steigendem Maße an Bedeutung, nicht allein in interdisziplinären, sondern auch in philosophischen Kontexten. Die Jahrestagung der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie möchte vor dem Hintergrund dieser aktuellen Debatten nach den Möglichkeiten eines dezidiert interkulturellen Bilddenkens Ausschau halten, das sich einem Bildsehen und Bilderfahren ebenso wie einer Bildtheorie und Bildpraxis widmet.

Für die heurige Jahrestagung wurden über 20 ausgewiesene Expert_innen von internationaler Sichtbarkeit aus den Bereichen der interkulturellen Philosophie, der Phänomenologie, der interdisziplinären Bildwissenschaft und Bildtheorie eingeladen.

Weitere Informationen zu Anmeldung, Tagungsgebühren, Vortragenden und das Programm finden Sie auf der Tagungsseite.

Datum: 21.–24.9.2016

Tagung: Existentialist Social Philosophy

In der Philosophie des Geistes und der Handlungstheorie hat der Begriff des präreflexiven Selbstbewusstseins in den letzten Jahren zunehmend Beachtung gefunden. Dies aufgreifend untersucht die Tagung, wie dieser Begriff auch in der Sozialtheorie fruchtbar gemacht werden kann. Widersprechen sich die soziale Einbettung von Akteurschaft und eine solche Form unmittelbaren Selbstwissens? Kann diese Spannung zur Vertiefung unseres Verständnisses des Verhältnisses von Subjektivität und Sozialität beitragen oder präreflexives Selbstbewusstsein gar als Ressource für die Kritik entfremdeter Strukturen dienen?

Datum: 28.-29.7. 2016, 9-18h

Weitere Informationen und Ablauf

Lehrgang „kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur“

Im Herbst startet zum ersten Mal der Lehrgang kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur kdK_web_rot(kD_K).

Dieser setzt sich zum Ziel, inklusive und gleichstellungsorientierte Strategien und Praktiken für die Arbeit im Kunst- und Kulturfeld zu etablieren. Er stellt eine Professionalisierung und Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende dar, die in ihrer beruflichen Praxis diversitätsorientierte Konzepte umsetzen wollen.

Behandelt werden u.a. die Fragen:

  • Wie kann emanzipatorische Kulturarbeit gelingen, die auf Teilhabe und Selbstermächtigung zielt?
  • Wie können transkulturelle Formate, die unterschiedlichen Lebensrealitäten entsprechen, im Konkreten gestaltet und organisiert werden?
  • Welche Handlungsmaßnahmen kann man setzen, ohne Stereotypisierungen oder Ausschlüsse zu reproduzieren?

Weitere Informationen zu Ablauf und Hintergrund können Sie nachlesen, die Namen der Trainer_innen und Expert_innen aus dem Kunst- und Kulturbereich werden laufend ergänzt.

Wenn Sie fragen zum Lehrgang haben oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an ulli.mayer@iwk.ac.at.

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