Lehrgang „kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur“

Im Herbst startet zum ersten Mal der Lehrgang kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur kdK_web_rot(kD_K).

Dieser setzt sich zum Ziel, inklusive und gleichstellungsorientierte Strategien und Praktiken für die Arbeit im Kunst- und Kulturfeld zu etablieren. Er stellt eine Professionalisierung und Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende dar, die in ihrer beruflichen Praxis diversitätsorientierte Konzepte umsetzen wollen.

Behandelt werden u.a. die Fragen:

  • Wie kann emanzipatorische Kulturarbeit gelingen, die auf Teilhabe und Selbstermächtigung zielt?
  • Wie können transkulturelle Formate, die unterschiedlichen Lebensrealitäten entsprechen, im Konkreten gestaltet und organisiert werden?
  • Welche Handlungsmaßnahmen kann man setzen, ohne Stereotypisierungen oder Ausschlüsse zu reproduzieren?

Weitere Informationen zu Ablauf und Hintergrund können Sie nachlesen, die Namen der Trainer_innen und Expert_innen aus dem Kunst- und Kulturbereich werden laufend ergänzt.

Wenn Sie fragen zum Lehrgang haben oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an ulli.mayer@iwk.ac.at.

Publikation: Un-Wohl-Gefühle. Eine Kulturanalyse gegenwärtiger Befindlichkeiten

„Das Buch denkt viele Selbstverständlichkeiten quer, bürstet sie gegen den Strich. Im Durcharbeiten gesellschaftlicher Zusammenhänge und individueller Befindlichkeiten wird es also möglich, sowohl eine aktuelle Gesellschaftsdiagnose zu skizzieren als auch individuelle Gefühle als Parameter für gesellschaftliche Verhältnisse zu lesen“, schreibt Elisabeth Mixa, eine der Herausgeber_innen, über die Perspektiven des neu erschienen Buches.
Mit Beiträgen von: Christina von Braun, Monica Greco, August Ruhs, Paul Stenner, Birgit Sauer u.a.

Neuerscheinung: Postdemokratie und die Verleugnung des Politischen

Mit dem Begriff der Postdemokratie verbinden Colin Crouch und Jacques Rancière den Verdacht, dass unterthurner_hetzel_postdemokratie_2016_coverAnspruch und Wirklichkeit unserer heutigen Demokratien auseinanderfallen. Westliche Gesellschaften definieren sich zwar nach wie vor als demokratisch, folgen demokratischen Verfassungen und halten an demokratischen Verfahren fest, de facto regiert in ihnen aber nicht länger das Volk, sondern es regieren wirtschaftliche Eliten.
Der Sammelband, der auf eine vom IWK veranstaltete Tagung zurückgeht, stellt diese Diagnose zur Diskussion.
Mit Beiträgen von: Andreas Hetzel, Marc Rölli, Lea Klasen/Liza Mattutat, Oliver Marchart, Andreas Oberprantacher, Alice Pechriggl, Hakan Gürses, Cornelia Bruell, Felix Trautmann.

Veranstaltungen

Datum/ZeitVeranstaltung
​Di 28/06/2016
18:30–21:00
Katharina Prager: Salka und Berthold Viertel – zwei "autobiographische Leben" im Exil IWK, Wien
​Mi 29/06/2016
18:00–20:00
Arbeits- und Lesekreis: Philosophie auf Türkisch IWK, Wien
​Do 28/07/2016–​Fr 29/07/2016
Ganztägig
Existentialist Social Philosophy IWK, Wien
​Mi 21/09/2016–​Sa 24/09/2016
Ganztägig
Kraft, Macht und Gewalt der Bilder in interkultureller Perspektive. Philosophische und interdisziplinäre Zugänge Institut für Philosophie der Universität Wien, Wien

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