Interkulturelles Philosophieren: Literatur, Kunst und interkulturelle Philosophie im Dialog

In diesem Wintersemester setzt die Vortragsreihe der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie (https://wigip.org/arbeitskreis) den im Sommersemester begonnenen Dialog zwischen Literatur, Kunst und interkultureller Philosophie fort. Im Zentrum ...

Evidenzbasierter Glaube gegen postfaktische Herrschaftskritik

Perspektiven der politischen Erwachsenenbildung auf eine neue Verwerfung Die Eurobarometer-Umfrage 2021 attestierte der österreichischen Bevölkerung auffallendes Desinteresse an Wissenschaft und Forschung. Den positiven Einfluss der Wissenschaft auf die Gesellschaft schätzt sie als sehr gering ein, und rund ein Drittel der hierzulande Befragten glaubt außerdem, Forscher*innen seien nicht ehrlich. Die relativ große Anzahl der Impfgegner*innen in Österreich verstärkt ebenfalls die Vermutung, wir würden in der Hochburg der Wissenschaftsskepsis leben. Die weltweiten Demonstrationen und andere Protestaktionen gegen staatlich verordnete Maßnahmen während der Corona-Pandemie relativieren jedoch diesen Befund; wir haben es wohl mit einem globalen  Phänomen zu tun: Spaltung der Gesellschaft entlang der Frage nach dem „richtigen“ Wissen und dem Umgang der Politik damit.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis: Vom Nutzen und Nachteil der Wissenschaftsskepsis für Bildung und Demokratie

Folder zur Vortragsreihe Skepsis und Wissenschaft sind mehrdeutig miteinander verbunden. Einerseits ist Skepsis eine Haltung, die untrennbar mit der Ausübung von Wissenschaft verbunden ist. Andererseits kam sie vor allem in den letzten Krisenjahren in Verruf als Bezeichnung für eine Haltung, die wissenschaftliche Erkenntnisse ablehnt bzw. sogenannte alternative Fakten oder auch den Hausverstand als Argumentationsgrundlagen anführt. Dabei sind Wissenschaften immer im Plural zu denken – Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften mit unterschiedlichen Methoden, Zugängen und Funktionsweisen. Zu berücksichtigen ist, dass auch der Wissenschaftsbetrieb politisch und interessengeleitet ist. Dies zeigt sich im Besonderen am „neoliberalen“ Umbau wissenschaftlicher Institutionen, der unter dem Schlagwort der Ökonomisierung von Wissenschaft und Bildung diskutiert wird.

biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung

Die Projektinitiative „biografiA. biografische datenbank und lexikon österreichischer frauen“ wird seit dem 1. Juli 1998 unter der Leitung von Ilse Korotin am Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) durchgeführt und hat die umfassende historisch-biografische Aufarbeitung österreichischer Frauenpersönlichkeiten zum Ziel, wobei als örtlicher Bezug die jeweiligen historischen Landesgrenzen zugrunde gelegt wurden. Der Zeitrahmen spannt sich von der erstmaligen Nennung Österreichs bis zur Gegenwart.