Interkulturalität

Seit dem Jahr 1993 finden im IWK kontinuierlich Veranstaltungen zu Fragen der interkulturellen Philosophie statt. Diese geht davon aus, dass Philosophieren immer in einem kulturellen Kontext stattfindet, der aber keineswegs zwingend der der okzidentalen Kultur sein muss. Die interkulturelle Philosophie setzt sich daher den Anspruch, im Rahmen von philosophischen Diskussionen immer auch Beiträge aus anderen Regionen, Kulturen und Traditionen zur Sprache zu bringen. Interkulturelles Philosophieren ist somit keine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule; vielmehr steht sie für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens, die sich von der Überzeugung leiten lässt, dass man sich auf diese Weise den Problemen der globalisierten Welt am angemessensten nähern kann.

Ausgehend von der interkulturellen Philosophie knüpfen die Veranstaltungen dieses Schwerpunkts auch an die lebensweltliche Praxis und an politische Diskussionen an: Im Rahmen von Tagungen, Vortragsreihen und Publikationen werden Probleme des sich intensivierenden Globalisierungsprozesses, die Universalität der Menschenrechte und die Gestaltung der Migrationsgesellschaft diskutiert.

Nächste Veranstaltungen

Datum/Zeit Veranstaltung
​Mi 05/04/2017
20:00–22:00
Buchpräsentation von Andreas Mayer im Gespräch mit August Ruhs Sigmund Freud Museum, Wien

Materialien

(February 25, 2014)
Oduor-Reginald-Identity-Politics-in-the-21st-Century-A-Kenyan-Perspective.pptx download Anzeigen | Herunterladen
Zusammenfassung: Der Vortrag von Reginald M. J. Oduor (Nairobi, Kenia) vom 5.2.2014 als Powerpoint-Präsentation zum Nachlesen.
Kategorien: Interkulturalität, Schwerpunkte

Publikationen (Auswahl)