Wolfgang Gratz:
 Nahtstellen zwischen Politik und Verwaltung. Beispiele für unabhängige Verwaltungsforschung

Datum/Zeit
​Do 12/01/2017
18:00–20:00

Ort
IWK

Typ

Eine Veranstaltung im Rahmen des Forschungsfeldes „Politik und öffentliche Verwaltung“:
Die kontinuierliche und systematische Beschäftigung mit der öffentlichen Verwaltung, in  Österreich (und notwendigerweise auch im internationalen Vergleich) bedeutet die Herstellung einer Verbindung zwischen empirischen Analysen und theoretischer, aber auch historischer Grundlagenarbeit in einem zentralen Feld der Wissenschaft von der Politik. Dabei geht es zunächst und vor allem um sozialwissenschaftliche Analysen staatlichen Handelns (in verschiedenen Politikfeldern), um den Wandel staatlicher Bürokratie in Österreich (aber auch um Versuche des internationalen Vergleichs und der Einschätzung des Entstehens und Funktionierens der relativ neuen Bürokratie in der Europäischen Union.) Damit zusammenhängend aber geht es um die Entfaltung von Theorien des modernen Staates und der öffentlichen Verwaltung, die nicht bloß auf modische Denkströmungen und imaginierte Staatsfunktionen zurückgehen, sondern empirisch, d.h. auch: historisch, fundiert sind und dazu beitragen, strukturelle Veränderungen wahrzunehmen und zu erklären und eventuelle künftige Veränderungen zum Besseren hin zu bewirken.

Konzeption und Organisation: Johann Dvořák, Alfred Hödl, Günter Horniak, Karl H. Müller

In Kooperation mit dem Studiengang “Public Management” der Fachhochschule Campus Wien

Wolfgang Gratz ist a.o. Univ. Prof am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Rechtswissenschatlichen Fakultät der Universität Wien, Lehrbeauftragter an der FH Campus Wien, der FH St. Pölten, dem Management Center Innsbruck; Mitglied des Aufsichtsrats von Neustart.