Leopold Joseph Bonny Duala-M’Bedy: Die Konstruktion des Fremden in der europäischen Geistesgeschichte. Der Fall Afrika

Datum/Zeit
​Di 23/06/2015
18:00–20:00

Ort
Institut für Philosophie, HS 3A

Typ
Vortrag

Prof. Dr. Leopold Joseph Bonny Duala-M’bedy geboren in Kamerun; studierte Ethnologie an der Sorbonne und am Institut Catholique de Paris; promovierte nach weiteren Studien an der Universität Wien 1962 in Ethnologie und Soziologie; setzte seine akademische Arbeit als Alexander-von-Humboldt Stipendiat beim Geschichtsphilosophen Eric Voegelin am Politikwissenschaftlichen Institut der Universität München fort; habilitierte sich 1972 mit der politikwissenschaftlichen Arbeit „Die Ordnungskonzeption der Afrikaner“, woraus sein, 1977 im Karl Alber Verlag erschienenes, Hauptwerk Xenologie. Die Wissenschaft vom Fremden und die Verdrängung der Humanität in der Anthropologie hervorging; lehrte danach mehrere Jahre in Bochum; begründete 1988 das Kaiserswerther Institut für Xenologie, das bereits zahlreiche afrikanische Jungwissenschaftler/Jungwissenschaftlerinnen förderte und mit einer Reihe von Forschungsprojekten hervortrat; derzeit bestehen Pläne, das Kaiserswerther Institut für Xenologie nicht nur in Douala/Kamerun zu verankern, sondern auch mit europäischen Zweigstellen auszubauen.
Literatur:
L.J. Bonny Duala-M’bedy (Hg.), Das Begehren des Fremden. Beiträge zur Xenologie, (Kaiserswerther Institut für Xenologie), Essen 1992.
L.J. Bonny Duala-M´bedy (Hg.), Die Entgegnung des Fremden im Museum, Oberhausen 1999.
Vgl. auch Christian Bremshey, Hilde Hoffmann, Yomb May, Marco Ortu (Hg.), Den Fremden gibt es nicht. Xenologie