Karl Kraus, die Tschechische und die Wiener Moderne

Datum/Zeit
​Fr 07/06/2013
15:00–19:00

Ort
IWK

Typ
Tagung

Ende des 19. Jahrhunderts und im frühen 20. Jahrhundert gibt es in Zentraleuropa wegweisende Entwicklungen moderner Kunst und Wissenschaft, deren Zusammenhänge (infolge scharf gezogener nationaler Trennungslinien) oft nicht gesehen werden. In den Vorträgen dieser Tagung wird gezeigt, wie moderne Kunst und Wissenschaft im mitteleuropäischen Raum die Enge des völkisch-nationalen Rahmens überwunden haben und für ein Leben in einer zivilisierten Gesellschaft eingetreten sind.

 Programm und Ablauf

  • Johann Dvořák (Wien): Das Manifest der Tschechischen Moderne, Karl Kraus und Adolf Loos
  • Florian Ruttner (Wien): Tomáš G. Masaryk und Josef S. Machar in Wien
  • Heidi Beutin (Stormarn): Literarischer Avantgardismus in der Autobiographie von Jaroslav Seifert
  • Wolfgang Beutin (Stormarn): Karl Kraus, Böhmen und die Rezeption der Tschechischen Moderne

 Vortragende

Heidi Beutin: Politologin und Germanistin, Mitherausgeberin von: Josef S. Machar: »Rom«. Neuauflage der Übersetzung von Emil Saudek (Prag 1908). Mit Vorwort, Einleitung, Kommentar und Register von Heidi und Wolfgang Beutin, Badenweiler 2010.

Wolfgang Beutin: Germanist und Historiker, Privatdozent an der Universität Bremen; zahlreiche Veröffentlichungen zur Literaturgeschichte des Mittelalters, der frühen Neuzeit und der Moderne.

Johann Dvořák: Univ.-Doz., Politikwissenschafter und Historiker, Arbeitsschwerpunkte: Entstehung und Entwicklung des modernen Staates, Politik und die Kultur der Moderne; Erwachsenenbildung.

Florian Ruttner: Politikwissenschafter, schreibt an einer Dissertation über Edvard Beneš.

Konzept und Organisation

Johann Dvořák