Gabriele Bäck: Von Anfang an: Kompetenzorientierung in der Elementarpädagogik

Kinder sind neugierig, wissbegierig und erforschen handelnd ihre Umwelt. Durch ihre Interessen und Begabungen sind sie aktiv an der Entwicklung ihrer Kompetenzen beteiligt und eignen sich in Co-Konstruktion ein Bild von Welt an: Sie entwickeln in dynamischen wechselseitigen Beziehungen mit ihrer Umwelt Kompetenzen im Sinne von Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Sachkompetenz sowie lernmethodische Kompetenz.Transitionskompetenzen unterstützen Kinder beim Übergang vom Kindergarten in die Volksschule. Mit dem „Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich“ liegt seit 2009 ein wissenschaftlich fundierter gemeinsamer Orientierungsrahmen für frühe Bildung vor. Wie sind die institutionellen und methodischen Möglichkeiten, Grenzen und Perspektiven für Kompetenzförderung in der Elementarpädagogik heute zu bewerten?

Respondenz: Regina Romanek (Wien)

Gabriele Bäck: Geschäftsführerin des Charlotte Bühler Instituts für praxisorientierte Kleinkindforschung, Leiterin der Elementaren Bildung an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems.

Regina Romanek: Kindergartenpädagogin, Leiterin eines Transitionsprojekts, Montessoripädagogin, Legasthenie-/Dyskalkulietrainerin.