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Boris Ginner: Bildung: Anpassung oder Emanzipation?

Datum/Zeit
​Mi. 18/11/2026
19:00–21:00

Ort
IWK

Typ
Vortrag

Im Rahmen des Jour Fixe Bildungstheorie Bildungspraxis: Bis hierher und nicht weiter?! Halt und Haltung in der Erwachsenenbildung

Die Arbeiter:innenbewegung versteht Bildung als emanzipatorisch: nicht als Anpassung an bestehende Verhältnisse, sondern als Befähigung, diese zu hinterfragen und zu verändern. Sie ist bewusst interessengeleitet und stärkt insbesondere von Ungleichheit betroffene und nicht privilegierte Menschen darin, ihre eigenen Interessen zu erkennen und diese aktiv und praktisch im Kampf für eine bessere Gesellschaft zu vertreten – über die individuelle Urteilsbildung hinaus.

Boris Ginner ist bildungspolitischer Referent der Arbeiterkammer Wien und arbeitet unter anderem zu den Themen Politische Bildung, Demokratie, Praktika. Zuvor war er in der politischen Jugendarbeit tätig und studierte Politikwissenschaft. Von 2019 bis 2025 war er als Vorstandsmitglied in der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) aktiv. Mit dem gemeinsam mit Günther Sandner herausgegebenen Sammelband „Emanzipatorische Bildung – Wege aus der sozialen Ungleichheit“ wurde er 2021 mit dem Bruno-Kreisky-Preis „Arbeitswelten – Bildungswelten“ ausgezeichnet. Seit 2021 organisiert er zudem im Wintersemester die Ringvorlesung „Bildung – Demokratie – Ungleichheit“ an der Universität Wien. (gerne kürzen)