Ästhetik, Politik und Kommunikation, Teil I

Datum/Zeit
​Fr 26/04/2013
16:00–19:00

Ort
IWK

Typ
Tagung

Das Medium Buch und der Buchdruck können nicht nur aus technischer Perspektive als Meilenstein der Menschheitsgeschichte gesehen werden. Mit der zunehmenden Popularität des Buches und der steigenden Alphabetisierung immer breiterer Schichten der Bevölkerung geht auch ein grundlegender Wandel der Menschen, wie sie sich selbst und die anderen wahrnehmen, einher. Durch zuhörende oder lesende Aneignung von Literatur öffnen sich für die Menschen neue Welten – neben formaler Bildung ermöglicht die Erweiterung des eigenen Horizonts zunehmend auch die politische Gestaltung der Gesellschaft. Dabei entwickeln sich auch neue Formen der Kommunikation und Interaktion: periodische Druckschriften, Feuilletonromane, Salons, Kaffeehäuser, Theater …

Programm

  • Johann Dvořák (Wien): Die „Kultur des Buches“ und die „Kultur der Arbeit“. Lesen, Literatur und Wissenschaft in der europäischen Aufklärung
  • Barbara Litsauer (Wien): Neue Räume der Geselligkeit. Salons und Kaffeehäuser als Orte politischer Bewusstseinsbildung
  • Elvira Zak (Wien): Bürgerliche Öffentlichkeit, die guten Sitten und der Versuch der allgemeinen Zivilisierung der Gesellschaft

Vortragende

Johann Dvořák: Univ.-Doz., Politikwissenschafter und Historiker, Arbeitsschwerpunkte: Entstehung und Entwicklung des modernen Staates, Politik und die Kultur der Moderne; Erwachsenenbildung.

Barbara Litsauer: arbeitet als freie Wissenschafterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und in der Austria Presse Agentur.

Elvira Zak: Politikwissenschafterin, Diplomarbeit zum Thema „Politische Bildung als erzieherische Aufgabe der Gesellschaft“.

Konzeption und Organisation

Barbara Litsauer, Elvira Zak