Ästhetik, Politik und Kommunikation

Datum/Zeit
​Fr 20/01/2017
15:00–19:00

Ort
IWK

Typ
Vortrag

Die Moderne ist untrennbar verbunden mit der Durchsetzung und Entfaltung der kapitalistischen Produktionsweise, mit der Entstehung der großen Industrie und der großen Städte, mit der massenhaften Lebensweise. In der Kunst und in der sie notwendigerweise begleitenden Kunsttheorie werden nicht nur die Bedingungen der bestehenden kapitalistischen Gesellschaft reflektiert, sondern auch die Hoffnungen und Erwartungen der aufbrechenden Neuzeit, der Anfänge des Kapitalismus, aufbewahrt und weiterentwickelt. Im Forschungsfeld „Ästhetik, Politik und Kommunikation“ wird die historische Entwicklung der künstlerischen Produktion und Reflexion rekonstruiert, um so unter anderem auch deren aktuelle Bedeutung aufzuzeigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Literatur und der Literaturtheorie, und hier wiederum ist ein besonderes Feld das des Kriminalromans.

Die Veranstaltungen des Forschungsfeldes sind öffentlich zugänglich und sollen allen Interessierten die Möglichkeit geben, an den wissenschaftlichen Arbeitsgesprächen und -tagungen teilzunehmen.

Programm

  • Barbara Litsauer (Wien): Republikanismus in Zeiten der Monarchie: Louise Robert, Journalistin des „Mercure national“
  • Gerhard Scheit (Wien): Leo Loewenthal und die Frankfurter Schule [angefragt]
  • Johann Dvořák: Leo Loewenthal und seine Erinnerungen an Theodor W. Adorno und an ihre kritische Auseinandersetzung mit der Literaturwissenschaft
  • Elvira Zak (Wien): Spurensuche nach Elementen der Aufklärung in der Musik im 20. Jahrhundert

Vortragende

Johann Dvořák: Universitätsdozent, Politikwissenschaftler und Historiker.
Barbara Litsauer: arbeitet als freie Wissenschaftlerin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und in der Austria Presse Agentur.
Gerhard Scheit: freier Autor und Publizist, Wien.
Elvira Zak: ist im BM für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft tätig, Lektorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Konzept und Organisation

Barbara Litsauer, Elvira Zak