Ästhetik, Politik und Kommunikation

Datum/Zeit
​Fr 17/10/2014
16:00–19:00

Ort
IWK

Typ
Tagung

Ein Rückblick zum Beginn der Französischen Revolution vor 225 Jahren

Vor 225 Jahren griffen in Paris Französinnen und Franzosen zu den Waffen – aus unterschiedlichen Gründen: Sie forderten soziale Gleichheit, hofften auf persönlichen, wirtschaftlichen Aufstieg oder wirkten den revolutionären Umwälzungen entgegen. In dieser Tagung wird zuerst ein Einblick in das Alltagsleben während der Französischen Revolution gegeben: vom Schulwesen über die Wohnverhältnisse und das Marktleben bis hin zur Frauenarbeit. Der zeitgenössische Blick deutscher und englischer Autorinnen auf die Entwicklungen der Französischen Revolution bietet zudem eine literarische Annäherung. Schließlich geht es um den Einfluss der Französischen Revolution auf das politische Denken und die historischen Reflexionen von Edvard Beneš: Viele der Kernelemente dieser Revolution, wie Republikanismus und Nationalismus, waren für ihn prägend und dienten auch als Folie für seine Interpretation zeitgenössischer Entwicklungen.

Programm

  • Barbara Litsauer (Wien): Alltagsleben und Französische Revolution: Ein Querschnitt über das vie quotidienne in Paris
  • Elvira Zak (Wien): Rezeption der Französischen Revolution in Schriften deutscher und englischer Autorinnen
  • Florian Ruttner (Wien): Die Französische Revolution im Denken Edvard Beneš’

Vortragende

Florian Ruttner: schreibt an einer Disseration über die Kritik von Faschismus und Nationalsozialismus im politischen Denken Edvard Beneš.

Barbara Litsauer: arbeitet als freie Wissenschafterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und in der Austria Presse Agentur.

Elvira Zak: Lektorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, Arbeitsschwerpunkte: Politik und Kultur, Politische Bildung.

Konzeption und Organisation

Barbara Litsauer, Elvira Zak