Gewerkschaften in Österreich nach 1945. Teil 2

Datum/Zeit
​Do 18/06/2020
16:00–19:00

Ort
IWK

Typ
Workshop

Theorie und Praxis der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit in Österreich

Theoretische Begründung für gewerkschaftliche Organisationsweisen, die Vertretung der Interessen arbeitender Menschen und die damit zusammenhängenden Bildungstätigkeiten werden selten zum Gegenstand universitärer und außeruniversitärer Forschung.
Daher wird versucht, sich kontinuierlich und systematisch mit zum Teil verdrängten und verschütteten Theorieansätzen in der Bildungstätigkeit österreichischer Gewerkschaften (in der späten Habsburgermonarchie, in der Ersten und Zweiten Republik) wissenschaftlich auseinanderzusetzen und dabei auch die Zusammenhänge mit der ökonomischen Situation und der politischen Kultur herzustellen.
Dies soll in einer Reihe von öffentlichen wissenschaftlichen Workshops und Arbeitsgesprächen (unter Einbeziehung österreichischer und internationaler Expertinnen und Experten) geschehen.

Die Ergebnisse dieser Arbeitsgespräche werden zeitnah zu den Veranstaltungen publiziert.

Konzept und Organisation: Johann Dvořák

Programm:

  • Zur politischen Kultur in Österreich in den 1950er und 1960er Jahren
  • Zur ökonomischen Situation Österreichs, ca. 1955 – 1970
  • Kritische Bemerkungen zur Geschichte und Geschichtsschreibung der Arbeiterbewegung in Österreich nach 1945
  • Gewerkschaftliche Bildungs- und Kulturarbeit als wesentlicher Faktor für den Wiederaufbau gewerkschaftlicher Organisation nach den Verwüstungen durch zwei Faschismen