Fragmente ästhetischer Theorie

Datum/Zeit
​Di 15/01/2019
15:00–19:00

Ort
IWK

Typ
Tagung

Veranstaltungsreihe des Forschungsfeldes „Ästhetik, Politik und Kommunikation“

Die strikte Trennung zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen fiktionaler und nicht-fiktionaler Literatur, wurde seitens der Literatur nicht ohne weiteres vollzogen. Immer wieder wurde der Erkenntnischarakter der Kunst hervorgehoben, sowie die Funktion der Literatur, Tatsachen und Kenntnisse von der Weit ebenso zu vermitteln wie Belehrung über sittliches Handeln und Unterhaltung. In der Kunst und in der sie notwendigerweise begleitenden Kunsttheorie werden nicht nur die Bedingungen der bestehenden kapitalistischen Gesellschaft reflektiert, sondern auch die Hoffnungen und Erwartungen der aufbrechenden Neuzeit, der Anfänge des Kapitalismus, aufbewahrt und weiterentwickelt.

Programm

Barbara Litsauer: Louise de Kéralio als Historienne – zur vorrevolutionären Romanproduktion der Schriftstellerin

Elvira Zak: Aufklärung und Musik in der Habsburgermonarchie zur Zeit Joseph II.

Johann Dvořák: Theodor W. Adorno zum »Klassizismus von Goethes Iphigenie«

Gerhard Scheit: Walter Benjamins Essay über die Wahlverwandtschaften und der Messianismus