Faschismus in Europa und die Gewerkschaften

Datum/Zeit
​Do 09/01/2020
16:00–20:00

Ort
IWK

Typ
Workshop

Themenfelder des dritten Workshops

  • Reaktionen auf den italienischen Faschismus, den Klerikalfaschismus in Österreich, den Nationalsozialismus in Deutschland in theoretischen Überlegungen zu Bildung und Kultur der arbeitenden Klassen und zu Fragen der gewerkschaftlichen Organisation — ein Überblick
  • Politische Psychologie, Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie; unorthodoxer Marxismus — in Österreich und anderswo (Sigmund Freud, Wilhelm Reich, Edgar Zilsel, Richard Robert Wagner; Frankfurter Institut für Sozialforschung; Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Alfred Sohn-Rethel; Antonio Gramsci)

Im Rahmen des Arbeits- und Forschungsfelds Theorie und Praxis der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit in Österreich

Theoretische Begründung für gewerkschaftliche Organisationsweisen, die Vertretung der Interessen arbeitender Menschen und die damit zusammenhängenden Bildungstätigkeiten werden selten zum Gegenstand universitärer und außeruniversitärer Forschung.

Daher wird versucht, sich kontinuierlich und systematisch mit zum Teil verdrängten und verschütteten Theorieansätzen in der Bildungstätigkeit österreichischer Gewerkschaften (in der späten Habsburgermonarchie, in der Ersten und Zweiten Republik) wissenschaftlich auseinanderzusetzen und vor allem auch die Zusammenhänge mit der wissenschaftlichen Weltauffassung (von Ernst Mach, Friedrich Adler bis hin zum Wiener Kreis) und der allgemeinen Volksbildung herzustellen.

Dies soll in einer Reihe von Workshops geschehen, die in den Jahren 2019 und 2020, unter Beiziehung österreichischer und internationaler Expertinnen und Experten, am Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) in Form öffentlicher wissenschaftlicher Arbeitsgespräche durchgeführt werden.
Die Ergebnisse dieser Workshops sollen zeitnah zu den Veranstaltungen publiziert werden.