Die tschechische Moderne und ihre Gegner

Datum/Zeit
​Do 26/04/2018
16:00–21:00

Ort
IWK

Typ
Tagung Vortrag

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand in den damaligen böhmischen Kronländern des Habsburgerreiches eine Strömung, die, größtenteils mit künstlerischen Mitteln, aber immer auch in enger Verbindung mit den politischen, ihre zeitgenössische Gesellschaft nicht nur beschreiben, sondern, orientiert an der Aufklärung, gestalten wollte. Im Zentrum dieses Denkens stand, ebenfalls in aufklärerischer und westlicher Tradition, das Individuum.

Die Tagung wird auf grundlegende Texte dieser Strömung eingehen, um ihre zentralen Themen zu analysieren, und sie wird auf ihre historische Genese hin untersucht. Die tschechische Moderne soll aber nicht nur durch ihr literarisches, sondern auch ihr politisches Wirken vorgestellt werden.

Programm

Johann Dvořák: Die tschechische literarische Moderne und ihr Manifest von 1895
Wolfgang Beutin: Jan Hus und der Hussitismus in der deutschsprachigen Dichtung vom Spätmittelalter über Reformation und Aufklärung bis zum Vormärz.
Klaus Thörner (ABGESAGT): Mitteleuropa und Drang nach Südosten. Masaryks Kritik an deutscher und österreichischer Außenpolitik (Arbeitstitel)
Florian Ruttner: Masarkys Kritik am Marxismus