Buchpräsentation: Biografien bedeutender österreichischer Wissenschafterinnen. „Die Neugier treibt mich, Fragen zu stellen“

Datum/Zeit
​Di 06/11/2018
18:30–20:30

Ort
IWK

Reihe
Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart

Typ
Präsentation

Ilse Korotin / Nastasja Stupnicki (Hg.): Biografien bedeutender österreichischer Wissenschafterinnen. „Die Neugier treibt mich, Fragen zu stellen“

Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2018

Der vorliegende Band schließt an die Ergebnisse des 2002 erschienenen Lexikons „Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken“ an, in dem u. a. die Wirkungsfelder der ersten Generation von Wissenschafterinnen an den österreichischen Universitäten sowie in außeruniversitären Arbeitsbereichen erforscht wurden.

Die gegenständliche Sammlung konzentriert sich nun vorwiegend auf das frauenspezifische Wirken von Wissenschafterinnen nach 1945 (Geburtsjahre 1930-1950, beinhaltet aber auch eine Ergänzung früherer Jahrgänge). Der zeitliche Schwerpunkt umfasst darüber hinaus die theoretischen und personellen Auswirkungen der zweiten Frauenbewegung, die sich in den 1970er Jahren an den Universitäten aus frauenspezifischen Fragestellungen im Wissenschaftsbereich entwickelt haben.

http://www.boehlau-verlag.com/978-3-205-20238-7.html

Podiumsgespräch mit den Herausgeberinnen und den AutorInnen Silvia Stoller (Univ.Doz.in DDr.in, Institut für Philosophie, Universität Wien), Katharina Kniefacz (Mag.a, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forum Zeitgeschichte der Universität Wien) und Horst Aspöck (Univ.Prof. Dr., Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropendmedizin, Medizinische Parasitologie, Medizinische Universität Wien)

Vortragende:

Ilse Korotin ist Dr.in der Philosophie und Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung sowie des multimodularen Dokumentations-, Forschungs- und Vernetzungsprojekts „biografiA. Biografische Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen“ am Institut für Wissenschaft und Kunst. Forschungsschwerpunkte: Biografieforschung, Wissenschaftsgeschichte.

Nastasja Stupnicki ist Mag.a der Philosophie und akad. philosophische Praktikerin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt momentan auf „palliative care& philosophy“ im Rahmen ihres Doktorat Studiums am IFF, Wien. Darüber hinaus ist sie als Künstlerin tätig.