Internationale Tagung: Doing Gender in Exile

Mit dem Thema „Doing Gender in Exile“ soll das Exil als Labor für die Transformation von Geschlechtlichkeit und sexuellen Identitäten neu in den Blick genommen werden. Dazu werden historische Exilforschung und die rezente Flüchtlingsforschung je mit dem Fokus auf Gender miteinander vernetzt.

18. bis 20. Oktober 2017

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Europa semper reformanda – Reformation, Moderne und Demokratie in Europa

500 Jahre nach dem Aufbruch in eine kirchliche Erneuerungsbewegung wird Rückschau gehalten, um Fragen der Gegenwart zu fokussieren. Sind die Impulse der Reformation heute noch aktuell? Welche Relevanz hat der Protestantismus für eine demokratische Entwicklung in Europa? In Gesprächen und Vorträgen, aber auch musikalisch wird ein Bogen vom 16. in das 21. Jahrhundert geschlagen.

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Internationale Tagung zu Franz Roh

Franz Roh: Neue Sachlichkeit und Logischer Empirismus

Franz Roh war ein wichtiger Kunsthistoriker in Deutschland im zwanzigsten Jahrhundert, der in den 1920er-Jahren mit Arbeiten zur Neuen Sachlichkeit und zur Geschichte der Fotografie als Kunstform hervorgetreten ist, nach 1945 mit einem Buch zur Geschichte des kulturellen Missverstehens, mit einer Ausstellung zur Dokumentation der nationalsozialistischen Propaganda-Schau „Entartete Kunst“ sowie zeitlebens mit zahlreichen kunsthistorischen Monografien. In den 1920er-Jahren war Roh in intensivem Kontakt mit Repräsentanten des Bauhaus und der Neuen Sachlichkeit wie Carola Giedion-Welcker, Sigfried Giedion, Lucia Moholy, Laszlo Moholy-Nagy und Hilde Horn, aber auch mit Vertretern des Logischen Empirismus wie Otto Neurath und Rudolf Carnap.

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Erste Tagung im Wintersemester 2017/2018

Wir eröffnen das Semester mit einer Tagung zu „Theodor W. Adorno und die Postmoderne“, die am 7. September bei uns am Institut stattfinden wird.

Seit vielen Jahren wird immer wieder versucht, die kritische Theorie der Frankfurter Schule und insbesondere die Theorien von Theodor W. Adorno in einen engen Zusammenhang mit diversen Lehren postmoderner PhilosophInnen zu bringen.
Bei dieser Tagung wird in einer Reihe von Vorträgen dargestellt und diskutiert, ob und in welchem Ausmaß eine Verknüpfung zwischen kritischer Theorie und Postmoderne konstruiert werden kann.

Nähere Informationen zu den Vorträgen finden Sie hier.

Zur Neustrukturierung des IWK

Unter den Eindrücken der 70 Jahrfeier und den damit verbundenen positiven Rückmeldungen der daran teilnehmenden Gäste, hat das IWK mit der Intention diese Dynamik und diesen Elan weiterzutragen, seine Neustrukturierung beschlossen. In der Vorstandssitzung am 27. Jänner 2017 wurden die dafür grundlegenden Zielsetzungen formuliert. Im Vordergrund stehe hier, die:

„… bestehenden Arbeits- und Veranstaltungsbereiche zu erhalten und darüber hinaus die Arbeits- und Forschungsbereiche systematisch zu erweitern, neue Kooperationen einzugehen, neue Themenfelder zu erschließen und neue Zielgruppen anzusprechen. Die Publikationstätigkeit soll intensiviert werden, da dies junge WissenschaftlerInnen ans IWK binden kann.“
[aus dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 27. Jänner]

Selbstorganisierte, eigenständige Forschung, die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch außerhalb der Universitäten und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Bereich stehen seit jeher im Mittelpunkt der Tätigkeiten des Instituts für Wissenschaft und Kunst.

Um diesen Prinzipien weiter folgen und eine langfristige, zukunftsorientierte Plattform wissenschaftlicher Praxis bieten zu können, war (auch angesichts der Notwendigkeit der Optimierung des Einsatzes der stets knappen, finanziellen Mittel) eine Neustrukturierung der administrativen, wie inhaltlichen Abläufe im Institut notwendig.

Aus diesem Grund hat der Vorstand des IWK den Präsidenten mit der Neubesetzung des Generalsekretariats beauftragt:

„Der Vorstand beauftragt den Präsidenten Dr. Dvořák, weitere Gespräche zu führen und eine auf Grund ihrer wissenschaftlichen und administrativen Kenntnisse geeignete Person so bald wie möglich als Generalsekretär bzw. Generalsekretärin zu ernennen und zu etablieren.“
[aus dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 27. Jänner]

Mag.a Dr.in Barbara Litsauer ist nunmehr als Generalsekretärin des IWK für Koordinationstätigkeiten, die inhaltliche Programmgestaltung, Administration und die Kommunikation nach außen zuständig. Die seit einigen Jahren am IWK im Bereich „Ästhetik, Politik und Kommunikation“ tätige Politologin war maßgeblich an der systematischen Erfassung der Veranstaltungstätigkeit des Instituts ab seinem Gründungsjahr 1946 und der Erstellung der Programm-Datenbank beteiligt, die im Zuge der Neustrukturierung auch öffentlich zugänglich gemacht werden soll. Für ihre Dissertation, in der sie sich mit einer bisher kaum bekannten Republikanerin während der Französischen Revolution auseinandersetzte, die als derzeit erste politisch publizierende Journalistin gilt, wurde sie mit dem Theodor Körner Preis ausgezeichnet.

Der ebenso neu konstituierte und in der Außerordentlichen Generalversammlung am 3. März 2017 einstimmig bestätigte Arbeitsvorstand widmet sich unter der Leitung des Präsidenten des IWK, Univ.-Doz. Dr. Johann Dvořák, dem Erhalten vorhandener Arbeits- und Veranstaltungsbereiche bei gleichzeitiger, systematischer Erweiterung der Forschungsfelder. Der dem Vorstand an die Seite gestellte wissenschaftliche Beirat wird die notwendigen, inhaltlichen Impulse geben, sowohl für eine möglichst breit gestreute Themenvielfalt, als auch für die sorgfältige, eingehende Arbeit in den einzelnen Forschungsbereichen selbst. Das Institut für Wissenschaft und Kunst hat es sich weiters zur Aufgabe gemacht, besonderen Fokus auf seine Publikations- und in die Kooperationstätigkeiten zu legen.

Auf Basis dieser gesetzten Maßnahmen wird das IWK für das kommende Studienjahr ein thematisch breit gefächertes, wissenschaftliches Veranstaltungsprogramm vorlegen.