Was ist Freidenkertum?

Freies Denken in Österreich von Maria Theresia bis heute

Was haben die österreichischen Freidenker mit dem Gedenkjahr „100 Jahre Republik“ zu tun? Auf den zweiten Blick sehr viel: immerhin erreichten sie nach 1918 eine Mitgliederzahl von 40.000 in ganz Österreich und ihre monatlich erscheinende, selbst finanzierte Zeitschrift „Der Freidenker“ mit Beiträgen auf hohem Niveau eine Auflage von 60.000 Exemplaren. Die Zeitschrift war, wie ihr Vortrags-, Bildungs- und Veranstaltungsangebot auch in ganz Österreich immer wieder Zielscheibe für regelmäßige Angriffe von der Politik und den wichtigsten Tageszeitungen und sie wurden schon 1933, also ein Jahr vor der SDAP, auf Druck der Kirche von Kanzler Dollfuß verboten worden.

Erster Abend der Vortragsreihe am 8. März 2018, 18.00:
„Aufklärung“ in Österreich vor und nach 1848 – Kirche gegen Bildungsreformen – Konrad Deubler in Oberösterreich

Referentin: Nadine Hauer (weitere Referenten werden noch bekannt gegeben) Politologin, Publizistin, Erwachsenenbildung, Schwerpunkte: Zeitgeschichte, Politische Bildung, Politische Psychologie, Psychohistorie

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II. Wiener Forum interkulturellen Philosophierens

Das Forum, das seit 2017 von der Wiener und der allgemeinen Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (WiGiP und GIP), gemeinsam mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst Wien (IWK) organisiert wird, ist ein Ort des regelmäßigen Austauschs und der Diskussion über Fragen aus dem Bereich der interkulturellen Philosophie.

Thema: Umweltethik (23.2.2018)

Koordination:
Univ. Doz. DDr. Mădălina DIACONU (Univ. Wien)
apl. Prof. Dr. Monika KIRLOSKAR-STEINBACH (Univ. Konstanz)
Ort: Otto-Mauer-Zentrum, Währingerstraße 4, 1090 Wien

Themen und Projekte interkultureller Philosophie (24.2.2018)

Koordination:
a.o. Univ.Prof. DDr. Johann SCHELKSHORN (Univ. Wien)
Dr. Tony PACYNA (Univ. Heidelberg)
Ort: Evangelisch-theologische Fakultät, Hörsaal 1
Schenkenstraße 8, 5. Stock; 1010 Wien 

Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Buchpräsentation: ‚Vom guten Leben und seinen Feinden. Eine Gegenwartskritik‘

Schwerpunkt ‚Sozialwissenschaften und Gesellschaftskritik‘

Präsentation des Buches von Anton Amann ‚Vom guten Leben und seinen Feinden. Eine Gegenwartskritik‘ (edition echoraum, 2017)

Anton Amann besaß einen Lehrstuhl für Sozialgerontologie an der Universität Wien, Reinhold Knoll ist Professor für Soziologie an der Universität Wien und Karl Acham ist Professor für Soziologie an der Universität Graz und wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie für Wissenschaften.

Nähere Informationen zur Buchpräsentation finden Sie hier.

Konfuzius und “das Heilige”

Arbeitskreis Interkulturelles Philosophieren

Der bereits seit 1993/94 bestehende Arbeitskreis am IWK versteht sich dabei als ein Forum für einen solchen philosophischen Polylog, in dem nicht nur das Gespräch zwischen verschiedenen philosophischen Traditionen im Vordergrund steht, sondern auch die Anknüpfungspunkte mit der lebensweltlichen Praxis.

Für die kommenden Sitzungen, die in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut durchgeführt werden, ist das Thema »Konfuzianische Philosophie« geplant.

Mehr zur Veranstaltung am 31. Jänner 2017 finden Sie hier.

Tagung: Der Kriminalroman als hohe Literatur betrachtet

Detektivgeschichten, Kriminalromane und Spionage-Thriller sind eine beliebte Lektüre und erreichen eine breite Leser_innenschaft. Daher ist es durchaus von Interesse, sich mit der Entstehung und Entwicklung dieser literarischen Gattung ausführlicher zu beschäftigen und die besonderen Strukturelemente der diversen Erzählungen herauszuarbeiten und auch darzustellen, in welchem Ausmaß sie sowohl der Unterhaltung wie auch der bruchstückhaften Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse dienen und Einsichten in die bestehenden Verhältnisse vermitteln.

Nähere Informationen zur Krimi-Tagung am 25. Jänner 2018 finden Sie hier.