Sommersemester 2021

biografiA

Die Projektinitiative „biografiA. biografische datenbank und lexikon österreichischer frauen“ wird seit dem 1. Juli 1998 unter der Leitung von Dr. Ilse Korotin am Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) durchgeführt und hat die umfassende historisch-biografische Aufarbeitung österreichischer Frauenpersönlichkeiten zum Ziel, wobei als örtlicher Bezug die jeweiligen historischen Landesgrenzen zugrunde gelegt wurden. Der Zeitrahmen spannt sich von der erstmaligen Nennung Österreichs bis zur Gegenwart. Das Basisprojekt wurde vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BM.W_F) in vier Projektphasen finanziert. Zentrum des Projekts ist die lokale Datenbank (derzeit ca. 19.618 Datensätze). Laufend werden weitere Datensätze aus diversen wissenschaftlichen Publikationen und Printmedien sowie aus Kooperationen mit anderen Dokumentationsstellen erarbeitet und fließen in die Datenbank ein. Hier geht's zur Datenbank. 

Institut

Das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) widmet sich seit seiner Gründung im Jahre 1946 der Forschung, Wissenschaftsvermittlung und Erwachsenenbildung. Interkulturalität , Bildung , Gender Studies , Wissen und Gesellschaft sowie Kunst und Kultur zählen zu den Schwerpunktthemen des Instituts. Diese werden in Form von Symposien, Workshops, Vortragsreihen, Einzelvorträgen, Projekt- und Buchpräsentationen, Publikationen und Forschungsprojekten behandelt. Für das IWK als außeruniversitäre Einrichtung steht die Aufgabe im Vordergrund, gesellschaftsrelevante Themen aufzugreifen und sich an eine breitere Öffentlichkeit zu wenden, die an aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft interessiert ist. Das umfassende Veranstaltungsprogramm des IWK ist interdisziplinär ausgerichtet, sodass komplexe Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert werden können. Das IWK bildet eine Plattform für den Austausch zwischen universitären und außeruniversitären, zwischen intern...

Geschichte

Die Gründungsidee des IWK Die Gründung des Instituts für Wissenschaft und Kunst (IWK) 1946 erfolgte im Zeichen eines radikalen Neubeginns nach Nationalsozialismus und Krieg. Das Gründungskomitee des Instituts verstand die Einrichtung einer solchen Forschungs- und Bildungseinrichtung als einen Beitrag zum geistigen und kulturellen Wiederaufbau Österreichs nach „Jahren der Abgeschlossenheit von jeder aus dem Auslande kommenden Anregung.“[1. Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst, Broschüre, gedruckt 1946 anlässlich der Gründung des IWK 1946, S. 2.] In den Gründungsdokumenten der Jahre 1945/46 wird das IWK als eine Institution konzipiert, die einem kritisch-emanzipatorischen Wissenschaftsverständnis verpflichtet ist. Das Institut solle „Aufgaben der Forschung und Lehre übernehmen, die offensichtlich von anderen, sonst vielleicht berufeneren Stellen zur Zeit nicht geleistet werden oder nicht geleistet werden können“.[2. Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst, Broschüre, gedruckt 1...

Jubiläumsfeier

70 Jahre Institut für Wissenschaft und Kunst Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Michael Häupl feierte das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) im Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses am 9. November 2016 sein 70-jähriges Bestehen. Es kehrte damit an jenen Ort zurück, an dem am 12. Jänner 1946 in Anwesenheit von Bürgermeister Theodor Körner die Gründungsversammlung des IWK stattgefunden hatte. Glückwünsche an  das Institut für Wissenschaft und Kunst, das seit 2015 als Mitglieds­organisation dem „Ring Österreichischer Bildungswerke“ angehört, überbrachte der Präsident des „Rings“ EU-Kommissar Johannes Hahn persönlich. Im Rahmen seiner „Wissenschaft – Kunst – Kultur und Erwachsenenbildung“ übertitelten Rede betonte Hahn: „Im Bildungsverständnis des Rings Österreichischer Bildungswerke ist das Sichtbarmachen des Zusammenhangs zwischen Kunst – Kultur – Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Phänomenen ein wesentlicher Bestandteil, und mit dem Institut für Wissenschaft und Kun...

Mitgliedschaft

Als Mitglied des Instituts für Wissenschaft und Kunst unterstützen Sie die Forschungstätigkeit und das Veranstaltungsprogramm des IWK . Zudem erhalten Sie regelmäßige Informationen zu Veranstaltungen via Newsletter (wöchentlich), das gedruckte Programm des IWK (2 × Jahr) sowie Ermäßigungen beim Erwerb von IWK-Publikationen . Mitgliedsbeitrag: 25 Euro/Jahr Ermäßigt: 10 Euro/Jahr (für Jugendliche, Studierende und Geringverdienende) Um Mitglied zu werden, schicken Sie uns bitte einen ausgefüllten und unterschriebenen Mitgliedschaftsantrag (PDF). Per E-Mail an: (als Scan) Per Post an: Institut für Wissenschaft und Kunst Berggasse 17/1 1090 Wien Österreich

Vorstand

Präsident Univ.-Doz. Dr. Johann Dvořák Vizepräsident_innen Mag. Elvira Zak Prof. Karl H. Müller Finanzreferent Dr. Jakob Schmalzl Schriftführer Mag. Susanne Gmoser, MA. Weitere Vorstandsmitglieder Dr. Norbert Rozsenich Dr. Ilse Korotin Angela Bergauer (kooptiert) Rechnungsprüfer Peter Dachsbacher Dr. Maximilian Oberbauer

Vermietung

Das IWK bietet in zentraler Lage, und Universitätsnähe, zwei komplett ausgestattete Seminar- und Veranstaltungsräume zur Vermietung. Arbeits- und Veranstaltungsraum 1   Größe: 35 m², max. 40 Personen Ausstattung:  WLAN, Beamer, DVD Player, Tische, Sessel, Moderationstafel (Filz, 120x150 cm, mit Rollen) Preis pro Stunde: EUR 30,- Arbeitsraum  2   Größe: 20 m², max. 20 Personen Ausstattung:  WLAN, Tische, Sessel, Moderationstafel (Filz, 120x150 cm, mit Rollen) Preis pro Stunde: EUR 20,- Kontakt Telefon/Fax: +43 1 317 43 42 E-Mail: Berggasse 17/1 1090 Wien

Logos

Alle Logos: 3071 × 1890 px. Pantone 200 und schwarz/weiß Download als: JPG (1, 6 MB), TIFF (879 KB) Schwarz/weiß Download als: JPG (1, 7 MB), TIFF (854 KB)

Statuten

Beschlossen in der Generalversammlung vom 3. März 2017 § 1 NAME, SITZ UND TÄTIGKEITSBEREICH Der Verein führt den Namen „Institut für Wissenschaft und Kunst“ und hat seinen Sitz in Wien. Er erstreckt seine Tätigkeit auf das Bundesgebiet Österreich. Die Errichtung von Zweigvereinen (Sektionen) in den Bundesländern ist beabsichtigt. § 2 ZWECK DES VEREINS Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt: 1) die Durchführung von Forschungsaufgaben und der Erwachsenenbildung dienenden wissenschaftlichen und künstlerischen Lehraufgaben sowie damit verbundenen wissenschaftlichen Publikationen und Dokumentationen, 2) das Studium noch Lernender ideell zu unterstützen und zu ergänzen, auch solcher, die nicht über die gesetzlichen Voraussetzungen für das Studium an Hochschulen verfügen, 3) Wissenschaft und Kunst jedem/jeder wissenschaftlich und künstlerisch Interessierten zugänglich zu machen. Die Vereinszwecke sollen durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 1) Du...

Bildung

Das IWK versteht sich als Plattform, auf der Theoretiker_innen und Praktiker_innen aus der Erwachsenenbildung Forschungsergebnisse und Erfahrungen austauschen und mit bildungspolitisch Interessierten in Diskussion treten.

Politische Bildung

Inwieweit kann politische Bildung bzw. Citizenship Education heute als ein Projekt der Demokratisierung und Emanzipation verstanden werden? Welche institutionellen und außerinstitutionellen Lernorte sind aktuell für die politische Bildung wichtig? Welcher Stellenwert kommt ihr im Gesamtensemble der Erwachsenenbildung zu? Die Veranstaltungen dieses Schwerpunkts präsentieren den aktuellen Stand von Ansätzen und Methoden in der politischen Erwachsenenbildung. Darüber hinaus wird immer wieder auch ein Blick in die Vergangenheit geworfen, denn zum einen lassen sich viele Debatten besser verstehen, wenn man ihre Entstehung kennt, zum anderen werden in Vergessenheit geratene politische Denkansätze wieder aufgearbeitet: Das Spektrum der Themen reicht dabei von der Begründung politischer Bildung in der europäischen Neuzeit bis zur Arbeiter_innenbildung im 20. Jahrhundert. Nächste Veranstaltungen Publikationen (Auswahl)

Erwachsenenbildung

Die Erwachsenenbildung ist ein stark ausdifferenzierter und sich rasch wandelnder Bildungsbereich. Um die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich kontinuierlich zu analysieren und zu diskutieren, wurde 2007 der "Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis " gegründet. Diese Veranstaltungsreihe wird gemeinsam mit dem Ring Österreichischer Bildungswerke, dem Verband Österreichischer Volkshochschulen und dem Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien gestaltet. Der "Jour fixe" wird von Personen als Diskussionsforum genutzt, die sich in der Forschung und Praxis, in Politik und Verwaltung mit aktuellen Fragen der Erwachsenenbildung auseinandersetzen. Jedes Semester steht dabei unter einem anderen thematischen Schwerpunkt - einen Überblick über die bisherigen Veranstaltungen und Referent_innen finden sie zusammengefasst in diesem Dokument (PDF). Thematische Schwerpunkte bilden u.a. die aktuellen Strategien und Entwicklungen auf nationaler und EU-Ebene (lebenslanges Lernen, Kompete...

Lehrer_innenfortbildung

Das IWK organisiert Fortbildungsworkshops, die sich in erster Linie an Lehrer_innen richten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächern. Diese Veranstaltungen zielen darauf ab, fachliche und fachdidaktische Kompetenzen auszubauen, neuere Entwicklungen der Fächer aufzubereiten, aber auch Vorschläge dafür zu entwickeln, wie man sich im Unterricht wichtigen gesellschaftlichen Fragen fächerübergreifend bzw. interdisziplinär nähert. Gezielt sollen auch Vortragende aus dem Ausland eingeladen werden, um den aktuellen fachdidaktischen Diskussionsstand aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Nächste Veranstaltungen  

Interkulturalität

Seit dem Jahr 1993 finden im IWK kontinuierlich Veranstaltungen zu Fragen der interkulturellen Philosophie statt. Diese geht davon aus, dass Philosophieren immer in einem kulturellen Kontext stattfindet, der aber keineswegs zwingend der der okzidentalen Kultur sein muss. Die interkulturelle Philosophie setzt sich daher den Anspruch, im Rahmen von philosophischen Diskussionen immer auch Beiträge aus anderen Regionen, Kulturen und Traditionen zur Sprache zu bringen. Interkulturelles Philosophieren ist somit keine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule; vielmehr steht sie für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens, die sich von der Überzeugung leiten lässt, dass man sich auf diese Weise den Problemen der globalisierten Welt am angemessensten nähern kann. Ausgehend von der interkulturellen Philosophie knüpfen die Veranstaltungen dieses Schwerpunkts auch an die lebensweltliche Praxis und an politische Diskussionen an: Im Rahmen von Tagungen, Vortragsreihen und Publi...

Gender Studies

Frauenforschung, Gender Studies und queer-feministische Theorie sind seit den 1980er-Jahren umfangreicher Themen-Schwerpunkt des IWK. Zahlreiche Veranstaltungen interdisziplinären Charakters greifen regelmäßig aktuelle Themen und Fragestellungen aus den Anfängen der Frauenbewegungen bis zur Queer Theory auf und laden zu Diskussionen ein.

Kunst und Kultur

Kunst und Kultur sind gesellschaftliche Bereiche, in denen Machtverhältnisse einerseits legitimiert, andererseits unterminiert und aufgebrochen werden. Unter diesem Aspekt werden einzelne künstlerische Arbeiten oder auch Genres in Veranstaltungen und Forschungsprojekten des IWK analysiert, vor allem in bildender Kunst, Literatur, Musik und Film.

Wissen und Gesellschaft

Das Veranstaltungsprogramm des IWK zielt auf die Vermittlung kritischer Wissenschaft, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen befasst.

Eine politische Geschichte der Oper in Wien 1869–1955

Das Projekt "Eine politische Geschichte der Oper in Wien 1869–1955" zielt darauf ab, die politischen Aspekte der Wiener Operngeschichte im Rahmen eines für die Geschichte Österreichs wesentlichen Zeitraums in Kombination historischer, politologischer und musikwissenschaftlicher Zugänge interdisziplinär zu untersuchen. Das Forschungsprojekt beabsichtigt, die zeitgeschichtlichen und politischen Wechselwirkungen über einen längeren Zeitraum hinweg dazustellen, und füllt damit im Hinblick auf die vorliegende wissenschaftliche Literatur zur Geschichte der Oper in Wien eine Forschungslücke.

Frauenbiografische Studien zur österreichischen Wissenschaftsgeschichte. Schwerpunkt: Emigration und Exil

Das Projekt zielt auf eine möglichst umfassende Sammlung biografischer Daten zu Frauen, die als Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene aus Österreich vertrieben wurden und in den jeweiligen Aufnahmeländern eine wissenschaftliche Laufbahn eingeschlagen haben.

Zur Geschichte der Österreichischen Albanologie. Der Albanisch-Unterricht an der Universität Wien

Das sowohl sprachhistorisch als auch kulturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsprojekt wertet bisher unbearbeitetes Archivmaterial aus, das sich im Archiv der Universität Wien (Vorlesungsverzeichnisse, Rigorosen-, Personal- und andere Akten), im Haus- Hof- und Staatsarchiv und im Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften befindet.

Angepasst, verdrängt, verfolgt. Österreichische Kinder- und Jugendliteratur in den Jahren 1938 bis 1945 (01/2011-12/2014)

Ziel des Projekts ist einerseits die Erfassung von Literatur für Kinder- und Jugendliche (KJL) während des Nationalsozialismus bzw. von KJL aus dem Exil aus den Jahren 1938-1945 in Form eines Werkverzeichnisses und andererseits die biografische Aufarbeitung der daran maßgeblich beteiligten Personen wie Autor_innen, Illustrator_innen und Verleger_innen, wobei die Karrieren von Frauen und Männern verglichen werden sollen und vor allem Künstler_innen jüdischer Herkunft wieder sichtbar werden sollen.

Frauenbiografische Studien zur österreichischen Wissenschaftsgeschichte (01.10.2012–30.09.2013)

Das Projekt konzentriert sich auf das frauenspezifische Wirken in der österreichischen Wissenschaftsgeschichte nach 1945. Es thematisiert den Anteil von Frauen an der Wissensproduktion und zeigt, da es sich nicht auf die wenigen besonders erfolgreichen Frauen beschränkt, auch Diskrimierungsmechanismen auf. Da nur ein geringer Teil der ausgebildeten Akademikerinen eine universitäre Wissenschaftslaufbahn einschlagen konnte,  wird dem außeruniversitären Bereich besondere Bedeutung beigemessen. Das Projekt schließt an das frühere Projekt "Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben Werk Wirken " an, dessen Ergebnisse im gleichnamigen, bei Böhlau erschienenen Lexikon veröffentlicht wurden.

Dokumentationsstelle Frauenforschung

Die Dokumentationsstelle Frauenforschung wurde 1985 am IWK als Forschungs- und Serviceinstitutionen eingerichtet. Sie umfasst die Konzeption von Veranstaltungen, eine Datenbank (biografiA ), Publikationen sowie Beratungs- und Vernetzungsangebote. Ausgehend von den theoretischen Überlegungen einer feministisch orientierten Biografieforschung, besteht seit 1. Juli 1998 die Forschungs- und Projektinitiative "biografiA - Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen". "biografiA " hat sich dabei durch die Bildung einer fundierten Basis für weitergehende Forschungen im Bereich der feministischen Geschichtsforschung, der Wissenschaftsgeschichte und Frauenforschung zu einer national und international wahrgenommenen Vernetzungsplattform für biografisch orientierte Forscher_innen entwickelt und umfasst 20.000 Einträge. Die Arbeit der Dokumentationsstelle steht unter dem Titel "Frauen sichtbar machen" und macht sich zur Aufgabe, vergessene, verschollene oder unsichtbar gemachte Beiträge von F...

Bibliothek

Das Institut für Wissenschaft und Kunst bietet eine Präsenzbibliothek mit Schwerpunkt Gender Studies und Wissenschaftsemigration. Bibliothek Gender Studies Etwa 1500 Bücher zu den Schwerpunkten: Geschichte und Politik, Wirtschaft / Arbeit / Beruf / Technik / Umwelt, Recht, Medizin / Psychologie / Soziologie / Pädagogik, Feministische Theorie, Philosophie, Kunsttheorie. In- und ausländische Zeitschriften: u. a. AEP, an.schläge, Ästhetik und Kommunikation, Auf, Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis, Die Philosophin, Emma, European Network for Women Studies, Feministische Studien, Frau und Politik, Frauenforschung, Frauensolidarität, Informationen für die Frau, Kontraste, L'homme, Metis, Passagen, Sic, Unifem News. Bibliothek Österreichische Wissenschaftsemigration Handbibliothek mit etwa 500 Büchern, biographischen Lexika, Zeitschriften und Artikelsammlung zu den Schwerpunkten Wissenschaftsemigration, Faschismus und Nationalsozialismus, Widerstand. Kontakt Telefon/Fax: +43 1 317 4...

Interkulturelles Philosophieren: Marxismus im Gespräch - Interkulturelle Perspektiven und Entwicklungen

Im Jahr 2018 wurde der 200. Geburtstag des bedeutenden Philosophen Karl Marx gefeiert. Seine Philosophie hat die Entwicklung des Denkens  in der ganzen Welt beeinflusst und sie in neue Bahnen gelenkt, wobei die Ansätze nicht nur theoretisch rezipiert und weitergeführt, sondern auch praktisch angewandt wurden. Doch was ist nun - so viele Jahre nach den ersten Versuchen - aus der Utopie, aber auch aus der Wirklichkeit der marxistischen Philosophie geworden? Wie wurde sie in Lateinamerika, in Osteuropa, in Asien und Afrika rezipiert und weiterentwickelt? Welche kritischen Theorien und Aspekte wurden in letzter Zeit vorgestellt? Was können wir von Karl Marx, von seinen Analysen und Ideen, aber auch von den in den verschiedenen Ländern der Welt eingetretenen gesellschaftlichen Veränderungen in philosophischer Hinsicht lernen? Und vor allem: Was ist aus der Praxis des marxistischen Philosophierens in Afrika, Lateinamerika, Osteuropa etc. geworden?

Jour Fixe Bildungstheorie: Vom Sinn und Eigen-Sinn allgemeiner Erwachsenenbildung

Allgemeine Erwachsenenbildung gewann ihr Selbstverständnis vor allem aus der tradierten Unterscheidung zwischen Bildung und Ausbildung und in der Abgrenzung zur beruflichen Erwachsenenbildung. Im Kontext der heute bildungspolitisch dominierenden Strategien zum lebensbegleitenden Lernen mit ihren Ansprüchen auf Steuerung, Standards, Evaluierung usw. verlieren diese Unterscheidungen (in durchaus zwiespältiger Weise) an Bedeutung.

Das Exil von Frauen - historische Perspektive und Gegenwart

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933-45 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede? Ist der Beitrag zur Erinnerung an die Verfolgung konstitutiv für unsere Haltung gegenüber heutigen Fluchtbewegungen und führt die eigene Flüchtlingserfahrung, sei es zur Zeit der Shoa, sei es in den Jahren nach 1945, zu praktizierter Solidarität mit den heute Verfolgten?

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Die Veranstaltungsreihe „Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis“ ist eine Kooperation zwischen Erwachsenenbildung und Universität, in der das Theorie-Praxis-Verhältnis der Erwachsenenbildung als lebendiger Diskurs gepflegt wird. Im Zentrum der Diskussions- und Vortragsabende, Expert*nnengespräche und Workshops an vier bis fünf Terminen pro Semester stehen offener Austausch, Perspektivenwechsel, theoretische Reflexion und Kritik. Die Reihe ist offen für alle Interessierten.

Arbeit in Bewegung / Bewegung der Arbeiter

Basiswissen Zentralbank Im Rahmen der Vortragsreihe Arbeit in Bewegung / Bewegung der Arbeiter Diese Vortragsreihe ist der einfachen und allgemeinverständlichen Beantwortung der Frage: „Was macht eine Zentralbank?“ gewidmet. Zielgruppe sind alle, die nicht Wirtschaftswissenschaften studiert haben. Es soll einfach dargestellt werden, was eine Zentralbank macht, was im Besonderen eine Europäische Zentralbank macht, wieso dies für Themen wie Arbeitslosigkeit, Pensionsversicherungen und Budgetdefizite entscheidend ist. Konzept und Organisation: Maximilian Oberbauer  

Interkulturelles Philosophieren: Globalgeschichte und Interkulturelle Philosophie

In den letzten Jahrzehnten sind sowohl in der Philosophie als auch in den historischen Wissenschaften eurozentrische Forschungsperspektiven aufgebrochen worden. Die jüngeren Ansätze einer Globalgeschichte und interkulturellen Philosophie haben sich jedoch bisher weitgehend unabhängig voneinander entwickelt. Vor diesem Hintergrund sollen in diesem Arbeitskreis jeweils Proponent_innen beider Forschungsprojekte direkt miteinander ins Gespräch kommen. Veranstalter: Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie (WIGIP) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK). Koordination: Hans Schelkshorn  Die einzelnen Vorträge werden zeitgerecht über den Newsletter des IWK und der ­WIGIP bekannt gegeben.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Die Veranstaltungsreihe „Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis“ ist eine Kooperation zwischen Erwachsenenbildung und Universität, in der das Theorie-Praxis-Verhältnis der Erwachsenenbildung als lebendiger Diskurs gepflegt wird. Im Zentrum der Diskussions- und Vortragsabende, ExpertInnengespräche und Workshops an vier bis fünf Terminen pro Semester stehen offener Austausch, Perspektivenwechsel, theoretische Reflexion und Kritik. Die Reihe ist offen für alle Interessierten.

Das Exil von Frauen - historische Perspektive und Gegenwart

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933-45 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede? Ist der Beitrag zur Erinnerung an die Verfolgung konstitutiv für unsere Haltung gegenüber heutigen Fluchtbewegungen und führt die eigene Flüchtlingserfahrung, sei es zur Zeit der Shoa, sei es in den Jahren nach 1945, zu praktizierter Solidarität mit den heute Verfolgten?

Explaining Brexit: the History of the Story

Im Rahmen der Vortragsreihe Arbeit in Bewegung / Bewegung der Arbeiter Der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU ist ein tief greifender Einschnitt in das Leben, sowohl des Inselstaates, als auch in jenes der restlichen Staaten der Europäischen Union. Um diese bedeutsamen Ereignisse angemessen verstehen zu können, gibt es im Wintersemester 2019 eine historischen Schwerpunkt zu diesem Thema. The history of this story : Die historische Vortragsreihe soll in fünf Abschnitten den Weg Großbritanniens zuerst in die und dann aus der Union zeigen; vom Ende des britischen Kolonialreiches bis zum Krach der Banken von 2008 und den folgenden Jahren der Austerität - diese Vorbedingungen, welche zum Ausgang des Referendums geführt haben, sollen beleuchtet werden.

Biographien, Mobilität und Wissenstransfer in der Geschichte der Wiener Medizin

Die Vortragsreihe dieses Semesters beschäftigt sich mit dem Wissenstransfer der „Wiener Medizinische Schule“ im 19. Jahrhundert am Beispiel ausgewählter Biographien und Themenbereiche. Die Vorträge werden in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Geschichte der Medizin, Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften organisiert. Die internationalen Beziehungen der „Wiener Medizin“ und der Aufbau ihrer Netzwerke sind eng mit Mobilität und Wissenstransfer verbunden.

Interkulturelles Philosophieren: Harmonie und Widerstreit

Die harmonische Weltsicht östlicher Kulturen wurde bis in die jüngere Gegenwart immer wieder der konfliktiven Lebenseinstellung des Okzidents gegenübergestellt. In Abgrenzung zu den essentialistischen Bildern über den Ost-West-Gegensatz werden in dieser Vortragsreihe unterschiedliche Konzepte von Harmonie und  Widerstreit sowohl in ostasiatischen als auch in westlichen Philosophien behandelt. Zu solchen Konzepten gehören beispielsweise die neue konfuzianistische Linie in China, die sowohl als Untermauerung der neuen gesellschaft- und marktpolitischen Entwicklung, als auch zu Dialoginitiierung mit dem Westen dient, genauso wie neorealistische Kritiken an J.F. Lyotard, die im Zuge eines Konzept des Widerstreits näher analysiert werden können. Die Analyse der japanischen Kulturgeschichte, die bisher vom Begriff der Harmonie dominiert wurde, kann nun mit einem differenzierten Blick als „mythologischen Dissens“ kritisch dargestellt werden. Veranstalter: Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie (WIGIP) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK). Koordination: Hans Schelkshorn und Bianca Boteva-Richter Die einzelnen Vorträge werden zeitgerecht über den Newsletter des IWK und der ­WIGIP bekannt gegeben.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Die Veranstaltungsreihe „Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis“ ist eine Kooperation zwischen Erwachsenenbildung und Universität, in der das Theorie-Praxis-Verhältnis der Erwachsenenbildung als lebendiger Diskurs gepflegt wird. Im Zentrum der Diskussions- und Vortragsabende, ExpertInnengespräche und Workshops an vier bis fünf Terminen pro Semester stehen offener Austausch, Perspektivenwechsel, theoretische Reflexion und Kritik. Die Reihe ist offen für alle Interessierten.

Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933-45 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede? Ist der Beitrag zur Erinnerung an die Verfolgung konstitutiv für unsere Haltung gegenüber heutigen Fluchtbewegungen und führt die eigene Flüchtlingserfahrung, sei es zur Zeit der Shoa, sei es in den Jahren nach 1945, zu praktizierter Solidarität mit den heute Verfolgten?

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Die Veranstaltungsreihe "Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis" ist eine Kooperation zwischen Erwachsenenbildung und Universität, in der das Theorie-Praxis-Verhältnis der Erwachsenenbildung als lebendiger Diskurs gepflegt wird. Im Zentrum der Diskussions- und Vortragsabende, Expert_innengespräche und Workshops an vier bis fünf Terminen pro Semester stehen offener Austausch, Perspektivenwechsel, theoretische Reflexion und Kritik. Die Reihe ist offen für alle Interessierten.

Interkulturelles Philosophieren: Menschenrechte in interkultureller Perspektive

Nach dem Schrecken des nationalistischen Totalitarismus, das zur Shoa und zum zweiten Weltkrieg geführt hatte, veröffentlichten die Vereinten Nationen als Reaktion zu den Verletzungen der menschlichen Würde am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung über die Menschenrechte. In den folgenden Jahrzehnten hat die UN-Deklaration über kulturelle und Grenzen hinweg eine globale Diskussion zu Menschenrechten befördert.

Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933-45 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede? Ist der Beitrag zur Erinnerung an die Verfolgung konstitutiv für unsere Haltung gegenüber heutigen Fluchtbewegungen und führt die eigene Flüchtlingserfahrung, sei es zur Zeit der Shoa, sei es in den Jahren nach 1945, zu praktizierter Solidarität mit den heute Verfolgten?

Was ist Freidenkertum?

Freies Denken in Österreich von Maria Theresia bis heute Was haben die österreichischen Freidenker mit dem Gedenkjahr „100 Jahre Republik“ zu tun? Auf den zweiten Blick sehr viel: immerhin erreichten sie nach 1918 eine Mitgliederzahl von 40.000 in ganz Österreich und ihre monatlich erscheinende, selbst finanzierte Zeitschrift „Der Freidenker“ mit Beiträgen auf hohem Niveau eine Auflage von 60.000 Exemplaren. Die Zeitschrift war, wie ihr Vortrags-, Bildungs- und Veranstaltungsangebot auch in ganz Österreich immer wieder Zielscheibe für regelmäßige Angriffe von der Politik und den wichtigsten Tageszeitungen und sie wurden schon 1933, also ein Jahr vor der SDAP, auf Druck der Kirche von Kanzler Dollfuß verboten worden.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Sozialraum als Bildungsraum? Partizipation zwischen Steuerung und Emanzipation Partizipation ist mehr oder weniger explizit immer auch ein Lernprojekt: in Nachbarschaftsinitiativen ebenso wie in der Raumplanung, in selbstorganisierten Projekten der Zivilgesellschaft ebenso wie in Prozessen der Bürger_innenbeteiligung. Immer geht es dabei auch um individuelles und kollektives Lernen durch und für Partizipation. 

Interkulturelles Philosophieren

Post- und Dekoloniales Philosophieren Im Sommersemester 2018 wird sich die Vortragsreihe zur interkulturellen Philosophie (www.wigip.net ) dem Thema postkoloniale/dekoloniale Theorien/Philosophien widmen. Die Absicht besteht darin, die Bedeutung postkolonialer und dekolonialer Interventionen für den Bereich der interkulturellen Philosophie fruchtbar zu machen. Trotz vieler Überschneidungen und Anknüpfungspunkte laufen beide Theoriebereiche noch eher parallel nebeneinander her.

Frauenbiographieforschung

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen.

Was ist Freidenkertum?

Freies Denken in Österreich von Maria Theresia bis heute Was haben die österreichischen Freidenker mit dem Gedenkjahr „100 Jahre Republik“ zu tun? Auf den zweiten Blick sehr viel: immerhin erreichten sie nach 1918 eine Mitgliederzahl von 40.000 in ganz Österreich und ihre monatlich erscheinende, selbst finanzierte Zeitschrift „Der Freidenker“ mit Beiträgen auf hohem Niveau eine Auflage von 60.000 Exemplaren. Die Zeitschrift war, wie ihr Vortrags-, Bildungs- und Veranstaltungsangebot auch in ganz Österreich immer wieder Zielscheibe für regelmäßige Angriffe von der Politik und den wichtigsten Tageszeitungen und sie wurden schon 1933, also ein Jahr vor der SDAP, auf Druck der Kirche von Kanzler Dollfuß verboten worden.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Feministische Perspektiven in der Erwachsenenbildung Was bedeutet feministische Bildungsarbeit heute? Was sind die zentralen Fragen und Debatten? Welche Problembeschreibungen und Lösungsansätze diskutieren AktivistInnen und PraktikerInnen? Welche Perspektiven lassen sich für feministische Bildungsarbeit formulieren?
Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Vortragsreihe: Philosophien in China Philosophieren ist nicht nur eine kulturelle Tätigkeit, es findet immer auch in einem kulturellen Kontext statt. Einen solchen Kontext bot und bietet aber nicht bloß, wie generell angenommen, die okzidentale Kultur. Daher verstehen wir unter interkulturellem Philosophieren zunächst die Orientierung, philosophische Diskurse aus vielen verschiedenen Kulturen und Traditionen als gleichberechtigte Beiträge wahrzunehmen und zu respektieren.
Cesare Beccaria

Cesare Beccaria

Ziel der Vortragsreihe ist eine Vorstellung des Reformprogramms für die Strafjustiz des italienischen Aufklärers Cesare Beccaria. Ganz im Sinne Beccarias sollen die Vorträge zum Teil ein Nachvollziehen seiner theoretischen Erwägungen sein und zum Teil eine praktische Hilfestellung, wie zum Thema Strafrecht gedacht und argumentiert werden sollte. Veranstaltungen

Frauenbiographieforschung

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen.

Frauenbiographieforschung

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Philosophien Indiens Unter interkulturellem Philosophieren wird die Bemühung verstanden, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Regionen, Kulturen und Traditionen als gleichberechtigt einzuflechten. Dabei sollen diese nicht nur vergleichend nebeneinander gestellt, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum gebracht werden, dass alle Positionen in diesem polylogischen Gespräch für Veränderungen offen gehalten bleiben. Interkulturelles Philosophieren ist somit keine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule, sondern steht für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

" Nirgendwo und überall zuhause. " Migration, Erfahrung, Welten vermitteln Österreich war schon eine Migrationsgesellschaft, bevor sich dieser Begriff etabliert hat – geprägt von unterschiedlichen Phasen und Prozessen der Zuwanderung, aber auch von Flucht, Vertreibung und Deportation. Diese historischen Erfahrungen haben nach dem Zweiten Weltkrieg zur Kodifizierung des Asylrechts geführt, welches heute zusehends ausgehöhlt wird. Das Fremde wird als bedrohlich empfunden und die Möglichkeit des Zusammenlebens in einer diversen und mehrsprachigen Gesellschaft grundsätzlich in Frage gestellt.

Flucht und Asyl – Diskurse, Strategien und politische Bildung

Flucht und Asyl bilden derzeit den Brennpunkt nationaler wie supranationaler Politik in Europa. Der öffentliche Diskurs darüber entfaltet sich um Begriffe wie Sicherheit, Integration oder europäische Werte und bringt bürokratisierende Wortschöpfungen wie "Grenzzaunmanagement" oder "Obergrenzen" hervor. Ein durchweg negatives Bild von geflüchteten Menschen begleitet diese durch Massenmedien verbreitete, jargonhafte Sprache: Flüchtlinge werden als Horden dargestellt, die in unser wohlverdientes zivilisiertes Leben "einfallen" und unsere von Humanität, Gendergleichheit und Demokratie getragene Ordnung zerstören könnten.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Grenzen im Denken Europas: Mittel- und osteuropäische Ansichten Mittel- und Osteuropa zeichnen sich durch eine große Sprachenvielfalt, durch ethnische Heterogenität und religiös-konfessionelle Durchmischung aus. Welchen Einfluss haben diese Faktoren – zusätzlich zur bewegten Geschichte des letzten Jahrhunderts – auf die Identitätsbildung, und was heißt es, ein/eine Mitteleuropäer_in oder Osteuropäer_in zu sein?

Frauenbiografieforschung

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen.

Kunst und Medientechnik

Kunst und Medientechnik von den sechziger Jahren bis in die digitale Gegenwart Die gegenwärtige künstlerische Produktion kann die Auseinandersetzung mit ihrer medientechnischen Distribution nicht mehr umgehen. Im Gegensatz zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist aber heute nicht mehr die analoge Fotografie das dominante Paradigma technischer Bildgebung, das alle anderen Bildformen in sich aufnimmt, sie verarbeitet und versendet. Zwischen Kybernetik und Computertechnologie hat sich seit den 1960er-Jahren mit der digitalen Technik ein ausgreifenderes Dispositiv entfaltet, das behauptet, alles, was der Fall ist, als Information prozessieren zu können. Die Vortragsreihe will an Hand einiger exemplarischer Perspektiven die oftmals widersprüchliche Geschichte dieses neuen Verhältnisses von Kunst und Medientechnik nachzeichnen.

Philosophinnen*geschichten

Die Philosophie als akademische Disziplin ist spätestens seit dem 19. Jahrhundert durchgängig historisiert – und dies in zweifacher Hinsicht: Einerseits dient das Archiv historischer philosophischer Schriften je nach Schulzugehörigkeit in mehr oder minder großem Ausmaß als Material und Grundlage philosophischer Arbeit. Andererseits sind es die vielfachen Erzählungen der Vergangenheit der Philosophie, in denen immer wieder festgeschrieben wird, was als Teil des philosophischen Archivs, des Kanons gilt, und ebenso, wie wer als Philosoph(in?) zu gelten hat.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Übergänge im Bildungssystem. Eine Forschungsperspektive auf Bildungsprozesse und ihre pädagogische Begleitung. Die Krise der Arbeitsgesellschaft ab den 1980er-Jahren hat den Blick auf die Entstandardisierung des Lebenslaufs gelenkt. Das Konzept der "Normalbiographie" scheint sich aufgelöst zu haben, Biographien sind vielfältiger geworden und Übergänge scheinen immer mehr eine Frage individueller Wahl und Be­wältigung geworden zu sein.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Philosophie in der arabisch-islamischen Welt Unter interkulturellem Philosophieren wird die Bemühung verstanden, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Regionen, Kulturen und Traditionen als gleichberechtigt einzuflechten. Dabei sollen diese nicht nur vergleichend nebeneinander gestellt, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum gebracht werden, dass alle Positionen in diesem polylogischen Gespräch für Veränderungen offen gehalten werden.

Frauenbiografieforschung

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen.

Philosophinnen*geschichten

Die Philosophie als akademische Disziplin ist spätestens seit dem 19. Jahrhundert durchgängig historisiert – und dies in zweifacher Hinsicht: Einerseits dient das Archiv historischer philosophischer Schriften je nach Schulzugehörigkeit in mehr oder minder großem Ausmaß als Material und Grundlage philosophischer Arbeit. Andererseits sind es die vielfachen Erzählungen der Vergangenheit der Philosophie, in denen immer wieder festgeschrieben wird, was als Teil des philosophischen Archivs, des Kanons gilt, und ebenso, wie wer als Philosoph(in?) zu gelten hat.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Kulturelle Bildung als gelebte Teilhabe an der Gesellschaft Kultur ist mehr als Oper, Kunst, Museum und Musikunterricht, sie ist mehr als die Schulung des guten Geschmacks. Kultur ist alltäglich (Raymond Williams) und kulturelle Bildung ermöglicht auf unterschiedliche Weise die Partizipation am künstlerischen und kulturellen Geschehen einer Gesellschaft sowie an ihren Lebens- und Handlungsvollzügen.

Demokratisierungsprozesse und politische Bildung

Direkte Demokratie, Bürger_innenbeteiligung, Partizipation, Mitmach-Politik ... Seit einigen Jahren benutzen immer mehr Initiativen und Organisationen diese und ähnliche Kampfwörter, um die repräsentative Demokratie zu kritisieren, zu erweitern oder mitunter auch abzulehnen. Ob es sich dabei nun um Stuttgart 21, Occupy-Bewegungen, deliberative Community-Projekte oder um urbane "Do it yourself"-Konzepte handelt – sie alle wollen herkömmliche demokratische "Parteipolitik" verändern und ihr alternative Verfahren entgegensetzen.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Das lateinamerikanische Denken/El pensamiento latinoamericano Unter interkulturellem Philosophieren wird die Bemühung verstanden, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Regionen, Kulturen und Traditionen als gleichberechtigt einzuflechten. Dabei sollen diese nicht nur vergleichend nebeneinander gestellt, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum gebracht werden, dass alle Positionen in diesem polylogischen Gespräch für Veränderungen offen gehalten werden.

Frauenbiografieforschung

Diese Veranstaltungsreihe steht in Zusammenhang mit dem Projekt "biografiA. datenbank und lexikon österreichischer frauen ", das derzeit eine Datenbank mit rund 20.000 frauenbiografischen Datensätzen, Forschungsprojekte sowie eine eigene Schriftenreihe umfasst und in dessen Rahmen demnächst ein vierbändiges "Biografisches Lexikon österreichischer Frauen" (Böhlau Verlag) erscheinen wird.

Philosophinnen*geschichten

Die Philosophie als akademische Disziplin ist spätestens seit dem 19. Jahrhundert durchgängig historisiert – und dies in zweifacher Hinsicht: Einerseits dient das Archiv historischer philosophischer Schriften je nach Schulzugehörigkeit in mehr oder minder großem Ausmaß als Material und Grundlage philosophischer Arbeit. Andererseits sind es die vielfachen Erzählungen der Vergangenheit der Philosophie, in denen immer wieder festgeschrieben wird, was als Teil des philosophischen Archivs, des Kanons gilt, und ebenso, wie wer als Philosoph(in?) zu gelten hat.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Lerntheoretische Zugänge in der Erwachsenenbildung. Etablierte Perspektiven und aktuelle Entwicklungen Lernen im Erwachsenenalter ist nicht nur von den Lern- und Bildungsmöglichkeiten in früheren Lebensphasen bestimmt, sondern auch von den gesellschaftlichen Bedingungen, den institutionellen Rahmungen und den sozialen Beziehungen, in denen sich Erwachsene bewegen und gelegentlich auch an organisierten Bildungsangeboten teilnehmen.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Unter interkulturellem Philosophieren wird die Bemühung verstanden, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Regionen, Kulturen und Traditionen als gleichberechtigt einzuflechten. Dabei sollen diese nicht nur vergleichend nebeneinander gestellt, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum gebracht werden, dass alle Positionen in diesem polylogischen Gespräch für Veränderungen offen gehalten werden. Interkulturelles Philosophieren ist somit keine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule, sondern steht für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens.

Frauenbiografieforschung

Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933–1945 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede?

Kulturgeschichte der Druckgrafik

Philipp Maurer präsentiert gemeinsam mit Künstler_innen deren aktuelle Arbeit und interpretiert gemeinsam mit Fachwissenschaftler_innen die historischen, politischen, naturwissenschaftlichen Inhalte, Botschaften und Traditionslinien der Werke. Damit werden historische und wissenschaftsgeschichtliche Dimensionen im zeitgenössischen Kunstschaffen dargestellt und Brüche und Kontinuitäten, Unterschiede und Parallelen zwischen heutiger und früherer Kunst herausgearbeitet, um festzustellen: Was war Kunst früher, was ist Kunst heute?

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Die neue Qualität des Lernens: Lernergebnisorientierung, Validierung, Durchlässigkeit Die Lernergebnisorientierung stellt einen international (World Bank) und in europäischen Bildungsstrategien (Europa 2020) forcierten Perspektivenwechsel der Bildungspolitik dar. Sie richtet ihren Fokus nicht auf Curricula und institutionelle Rahmenbedingungen, sondern darauf, was Lernende am Ende eines Lernprozesses gelernt haben soll(t)en.

Politische Erwachsenenbildung

Macht und Ermächtigung in der politischen Erwachsenenbildung Macht ist zweifelsohne ein Schlüsselbegriff in der politischen Bildung. Zum einen handelt es sich dabei um eine politische und politikwissenschaftliche Grundkategorie: Die Lokalisierung von Macht sowie die Frage nach dem Umgang mit Macht haben eine zentrale Bedeutung für die Analyse und Konzeption des Politischen. Macht kann erlangt, verändert, kritisiert oder einfach erklärt werden – sehr wohl kann sie zudem als Analyseraster dienen, um soziopolitische Veränderungen zu verstehen.

Frauenbiografieforschung

Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933–1945 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede?

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Unter interkulturellem Philosophieren wird die Bemühung verstanden, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Regionen, Kulturen und Traditionen als gleichberechtigt einzuflechten. Dabei sollen diese nicht nur vergleichend nebeneinander gestellt, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum gebracht werden, dass alle Positionen in diesem polylogischen Gespräch für Veränderungen offen gehalten werden. Interkulturelles Philosophieren ist somit keine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule, sondern steht für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens.

Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie

Um die im 20. Jahrhundert stattgefundenen Versuche, Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie aufeinander zu beziehen, ist es in den letzten Jahrzehnten stiller geworden, obwohl der Gedanke, dass der/die andere und die anderen für die Sozialisierung der Psyche konstitutiv sind, ein zentraler Topos vieler Sozialphilosophien und psychoanalytischen Theorien der Gegenwart darstellt.

Kulturgeschichte der Druckgrafik

Philipp Maurer präsentiert gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern deren aktuelle Arbeit und interpretiert gemeinsam mit Fachwissenschaftler_innen die historischen, politischen, naturwissenschaftlichen Inhalte, Botschaften und Traditionslinien der Werke. Damit werden historische und wissenschaftsgeschichtliche Dimensionen im zeitgenössischen Kunstschaffen dargestellt und Brüche und Kontinuitäten, Unterschiede und Parallelen zwischen heutiger und früherer Kunst herausgearbeitet, um festzustellen: Was war Kunst früher, was ist Kunst heute?

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Bildung und Utopie Bildung wird gegenwärtig immer stärker standardisiert und reglementiert, dies betrifft Kursangebote, Institutionen und Leitbilder sowie Qualitätsstandards und Indikatoren. Diese Ausrichtung an vorgegebenen Regeln und Normwerten steht – mit der Orientierung an Employability und Effizienz – dem Nachdenken über Utopien entgegen.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Unter interkulturellem Philosophieren wird die Bemühung verstanden, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Regionen, Kulturen und Traditionen als gleichberechtigt einzuflechten. Dabei sollen diese nicht nur vergleichend nebeneinander gestellt, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum gebracht werden, dass alle Positionen in diesem polylogischen Gespräch für Veränderungen offen gehalten werden. Interkulturelles Philosophieren ist somit keine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule, sondern steht für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens.

Feministische Theorie und Gender Studies

Auf dem Podium: Queer-feministische Gespräche: Theorie und Praxis Im Rahmen der Reihe "Feministische Theorie und Gender Studies" wurde im vergangenen Semester ein zusätzliches Veranstaltungsformat eingeführt: feministische und queere Denker_innen, queer-feministische Aktivist*innen kommen miteinander über zentrale Fragestellungen der feministischen/queeren Debatte ins Gespräch.

Frauenbiografieforschung

Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933–1945 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede?

Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie

Um die im 20. Jahrhundert stattgefundenen Versuche, Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie aufeinander zu beziehen, ist es in den letzten Jahrzehnten stiller geworden, obwohl der Gedanke, dass der/die andere und die anderen für die Sozialisierung der Psyche konstitutiv sind, ein zentraler Topos vieler Sozialphilosophien und psychoanalytischen Theorien der Gegenwart darstellt.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Wandel der Erwachsenenbildung, Veränderung der Institutionen Erwachsenenbildung und ihre Institutionen sind Teil der Ge-sellschaft und somit historisch wandelbar. Sie verändern sich mit den sozialen, ökonomischen und politischen Bedingungen sowie auch mit den kulturellen Diskursen und Leitbildern einer Gesellschaft – und sie sind selbst aktiv an der Ge-staltung von Gesellschaft beteiligt.

Politische Erwachsenenbildung

Minderheiten und politische Erwachsenenbildung Minderheit avancierte in den völkerrechtlichen Verträgen nach dem Ersten Weltkrieg zu einem zentralen politischen Terminus, der dem Schutz einer zahlenmäßig kleinen ethnischen, nationalen oder Religionsgruppe dienen sollte. Seit den 1970er-Jahren, im Zuge der neuen sozialen Bewegungen, wandelte und erweiterte sich sukzessive die politische Bedeutung des Begriffs.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Philosophieren ist nicht nur eine kulturelle Tätigkeit, es findet immer auch in einem kulturellen Kontext statt. Einen solchen Kontext bot und bietet aber nicht bloß, wie generell angenommen, die okzidentale Kultur. Daher verstehen wir unter interkulturellem Philosophieren zunächst die Orientierung, philosophische Diskurse aus vielen verschiedenen Kulturen und Traditionen als gleichberechtigte Beiträge wahrzunehmen und zu respektieren. Es reicht aber nicht, verschiedene Philosophien vergleichend nebeneinanderzustellen.

Feministische Theorie und Gender Studies

Auf dem Podium: Queer-feministische Gespräche: Theorie und Praxis Im Rahmen der Reihe "Feministische Theorie und Gender Studies" wird im Herbst 2013 ein neues Veranstaltungsformat eingeführt: feministische und queere Denker_innen, queer-feministische Aktivist*innen werden miteinander über zentrale Begriffe und Zugänge der feministischen/queeren Debatte ins Streit/Gespräch kommen.

Frauenbiografieforschung

Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933–1945 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede?

Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie

Um die im 20. Jahrhundert stattgefundenen Versuche, Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie aufeinander zu beziehen, ist es in den letzten Jahrzehnten stiller geworden, obwohl der Gedanke, dass der/die andere und die anderen für die Sozialisierung der Psyche konstitutiv sind, ein zentraler Topos vieler Sozialphilosophien und psychoanalytischen Theorien der Gegenwart darstellt.

Kulturgeschichte der Druckgrafik

Wissenschaft – Bild – Kunst: Gedruckte Bilder im Dienst der Wissenschaft und ihr Weiterleben in der zeitgenössischen Kunst Druckgraphik diente oft als angewandte Kunst: In verschiedensten Bereichen der empirischen Wissenschaft war sie Mittel zur Visualisierung von Erkenntnissen. Im verbindlichen, quasi schwarz auf weiß gedruckten Bild wurden Wissen ebenso wie Spekulationen, Irrtümer und gezielte Falschinformationen fixiert und verbreitet.

Suchterkrankungen: Ursachen, präventive Maßnahmen, Therapien

Der Arbeitskreis versteht sich als Plattform für die Diskussion von SpezialistInnen und interessierten Laien zum Thema der substanzgebundenen wie auch der substanzungebundenen Suchterkrankungen.

Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis

Wer ich bin und was ich kann: Fragen an kompetenzorientierte Bildung Die Kompetenzorientierung hat sich in den letzten zehn Jahren in allen Bildungsbereichen durchgesetzt: in der vorschulischen Bildung, in der Schule, in der beruflichen Bildung und Weiterbildung, in der Erwachsenenbildung, an den Universitäten, in der Bildungsberatung usw. Die Konzepte sind unterschiedlich, die Versprechungen groß: Subjekt- und Handlungsorientierung sowie eine bessere Messbarkeit von Lernergebnissen stehen im Mittelpunkt. Insgesamt stellt Kompetenzorientierung einen stärkeren Bezug zum "wirklichen Leben" in Aussicht.

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Philosophieren ist nicht nur eine kulturelle Tätigkeit, es findet immer auch in einem kulturellen Kontext statt. Einen solchen Kontext bot und bietet aber nicht bloß, wie generell angenommen, die okzidentale Kultur. Daher verstehen wir unter interkulturellem Philosophieren zunächst die Orientierung, philosophische Diskurse aus vielen verschiedenen Kulturen und Traditionen als gleichberechtigte Beiträge wahrzunehmen und zu respektieren.

Feministische Theorie und Gender Studies

Die Vortragsreihe widmet sich wie bereits im vergangenen Semester der Männlichkeitsforschung. Die in jüngerer Zeit sehr öffentlichkeitspräsente neue Männerrechts- und Väterrechtsbewegung mit ihrer teils antifeministischen Einstellung stellt den unmittelbaren Anlass für diese Fokussierung dar. Aber auch die Tatsache, dass Männlichkeitsforschung in den Gender Studies nach wie vor unzureichend berücksichtigt wird, lässt eine Beschäftigung mit diesem Zweig der Geschlechterforschung aus unserer Sicht notwendig erscheinen. In diesem Sommersemester widmen sich die Vorträge weiteren wichtigen Aspekten aktueller Männlichkeitsforschung.

Frauenbiografieforschung

Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933–1945 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede?

Kulturgeschichte der Druckgrafik

Positionen und Fragen aktueller Druckgraphik. Um:Druck-Gespräche Die Um:Druck-Gespräche im Frühjahr 2013 begleiten die Druckgraphik-Triennale "INPRINTOUT" mit Vortrags- und Diskussionsabenden, um die aktuellen Themen und Tendenzen der Ausstellung mit internationalen Gästen zu diskutieren. Die Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt, mit deutschsprachigen Vorausinformationen sowie zusammenfassenden Übersetzungen.

Jour fixe: Simulation komplexer Systeme

Die Möglichkeit, das Verhalten komplexer Systeme am Computer zu simulieren, eröffnet zurzeit einer Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen neue Forschungszugänge. Viele bisher für "dirigiert" gehaltene Phänomene – von Tierschwärmen über Verkehrsstaus und Spezifika der Stadtentwicklung bis hin zu Märkten und sozialen Normen – entpuppen sich mit ihr als selbstorganisiert und lassen sich in ihren Parametern verändern und in ihrem Entstehen beobachten.

Jour fixe Bildungstheorie I Bildungspraxis

Biographisches Erzählen in der Bildungsarbeit Biographische Ansätze sind seit den 1980er-Jahren ein fixer Bestandteil der Bildungsarbeit und der Bildungsforschung geworden. »Die Entdeckung individueller Bildungsgeschichten in Wissenschaft und Praxis war nicht nur inspiriert von der Lebenslauf- und Sozialisationsforschung, sondern ebenso von den neuen sozialen Bewegungen, die eine enge Verbindung von Leben und Lernen kultivierten und zum Ausgangspunkt von (Selbst-)Aufklärungsprozessen machten« (Heidi Behrens). Der Jour fixe zeichnet in diesem Semester die Entwicklung nach, die die Arbeit mit biographischen Erzählungen in der Erwachsenenbildung sowie in anderen pädagogischen Kontexten genommen hat; er präsentiert Praxisbeispiele biographischen Lernens mit Neuen Medien und im Web 2.0 wie auch anhand literarischer Migrationsbiographien; er befragt die Konstruktionsregeln biographischen Erzählens und stellt Ergebnisse aus der Elitenforschung zur Diskussion, die von den Grenzen lebenslangen Lernens ...

Politische Erwachsenenbildung

Soziale Bewegungen und politische Erwachsenenbildung Politische Erwachsenenbildung verschreibt sich der Aufgabe, bestehende politische Ordnungen in historischer wie struktureller Hinsicht zugleich verständlich und kritisierbar zu machen. Jüngere Ansätze wiederum erblicken die Hauptaufgabe der politischen Bildung in der Kompetenzsteigerung von Individuen – damit sie sich als Bürgerinnen und Bürger in diesen politischen Ordnungen zurechtfinden und daran teilhaben können. Seit jeher stellen unterdessen soziale Bewegungen , die sich just an der radikalen Kritik des Bestehenden entzünden, eine Quelle für die Vermittlung des Politischen dar: sei es in Form eines Vermächtnisses (historisches Wissen, politische Erfahrungen, Theoriebildung) oder als Ermächtigung von Unterdrückten, Ausgeschlossenen und Diskriminierten. Soziale Bewegungen spielen aber auch im Rahmen der formalen politischen Bildung eine wesentliche Rolle – als Anschauungsbeispiele ebenso wie bei Paradigmenwechseln dieser Diszipl...

Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis

Philosophieren ist nicht nur eine kulturelle Tätigkeit, es findet immer auch in einem kulturellen Kontext statt. Einen solchen Kontext bot und bietet aber nicht bloß, wie generell angenommen, die okzidentale Kultur. Daher verstehen wir unter interkulturellem Philosophieren zunächst die Orientierung, philosophische Diskurse aus vielen verschiedenen Kulturen und Traditionen als gleichberechtigte Beiträge wahrzunehmen und zu respektieren. Es reicht aber nicht, verschiedene Philosophien vergleichend nebeneinander zu stellen. Philosophische Diskurse unterschiedlicher Traditionen sind in einen offenen gemeinsamen Raum zu leiten – damit sie in einem Polylog ihre Unterschiede verstehen, einander verändern und gemeinsame Positionen entwickeln können. Das Projekt interkulturelles Philosophieren wird von der Annahme getragen, dass Probleme unserer heutigen Welt nur durch Beiträge aller betroffenen Kulturen und Traditionen gelöst werden können. Die WiGiP (Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie...

Feministische Theorie und Gender Studies

Die Vortragsreihe widmet sich in diesem Semester der Männlichkeitsforschung. Die in jüngerer Zeit sehr öffentlichkeitspräsente neue Männerrechts- und Väterrechtsbewe­gung mit ihrer teils antifeministischen Einstellung stellt den unmittelbaren Anlass für diese Fokussierung dar.

Kulturgeschichte der Druckgrafik

Polit- und Kulturplakate in der jüngeren Geschichte Österreichs Die Um:Druck-Gespräche vermitteln Geschichte und Theorie von Druckgraphik und Bildmedien und analysieren deren soziale und politische Botschaften, um so zu einem rationalen und kontroversiellen Diskurs über Kunst und Gesellschaft beizutragen.

Jour fixe: Simulation komplexer Systeme

Die Möglichkeit, das Verhalten komplexer Systeme am Computer zu simulieren, eröffnet zurzeit einer Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen neue Forschungszugänge. Viele bisher für "dirigiert" gehaltene Phänomene – von Tierschwärmen über Verkehrsstaus und Spezifika der Stadtentwicklung bis hin zu Märkten und sozialen Normen – entpuppen sich mit ihr als selbstorganisiert und lassen sich in ihren Parametern verändern und in ihrem Entstehen beobachten.

Suchterkrankungen: Ursachen, präventive Maßnahmen, Therapien

Der Arbeitskreis versteht sich als Plattform für die Diskussion von SpezialistInnen und interessierten Laien zum Thema der substanzgebundenen wie auch der substanzungebundenen Suchterkrankungen.

Robert Musil und die modernen Wissenschaften

Wesentliche Teile von Robert Musils Arbeit am Mann ohne Eigenschaften (laut Walter Fanta 1898-1942, mit erhöhter Intensität ab 1918, in entscheidenden Schüben 1928-1930 und 1930-1932 und schließlich in diversen Fortsetzungsphasen bis 1937, resp. 1942) fällt zeitlich mit der Tätigkeit des Wiener Kreises zusammen. Letzterer existierte 1924-1936 und nannte sich ab 1929 Verein Ernst Mach, benannte sich also nach dem Naturwissenschaftler und Philosophen, mit dem Musil sich in seiner Dissertation auseinandersetzte. Im Mann ohne Eigenschaften wird eine ganze Reihe von Wissenschaften diskutiert.

Publikationen

Die folgenden Publikationen gehen auf Veranstaltungen und Forschungsprojekte des IWK zurück bzw. sind mit Unterstützung des IWK publiziert worden. Die Themennummern der Zeitschrift Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst aus den Jahren 1984-2010 können Sie online ansehen und herunterladen.

Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst

Die seit 1946 erscheinenden "Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst" waren vorer st nur Programmhefte, die die IWK-Veranstaltungen ankündigten und die seit 1956 um Vorträge, Berichte etc. erweitert wurden. Im Laufe der 1980er-Jahre wurden zusätzlich zur bis heute bestehenden Programmaussendung die "Mitteilungen" auch als eigene Themenhefte publiziert und als Zeitschrift (ISSN 0020-2320) geführt, um die Institutsarbeit zu dokumentieren. 2010 musste die Zeitschrift aufgrund von Subventionskürzungen eingestellt werden, die Ergebnisse der IWK-Tätigkeit werden seitdem verstärkt in Form von Büchern publiziert. Viele Zeitschriftennummern sind als PDF verfügbar. Als gedruckte Nummer sind die meisten seit 1980 ebenfalls noch erhältlich (Einzelheft EUR 6,25, Doppelheft EUR 12,50). Themennummern der Zeitschrift von 1984-2010 (PDF) 65. Jahrgang (2010) Die Simulation komplexer Systeme. Forschen in der Von-Neumann-Galaxie Wien, Berlin und die Kultur der Moderne 64. Jahr...

Programmdatenbank

Die Datenbank des IWK umfasst mehr als 12.000 Veranstaltungen und fast 5.000 angelegte Akteure und Akteurinnen. Der derzeit abrufbare Zeitraum erstreckt sich von Februar 1946 bis Dezember 2015. Online ist derzeit eine Personenabfrage und Wissensgebietabfrage möglich. Komplexere Abfragen können vor Ort am Institut vorgenommen werden - bitte kontaktieren Sie uns für eine Terminvereinbarung unter Katalog der Datenbank "70 Jahre IWK" Veranstaltungen, Akteure und Wissensgebiete des IWK nach Jahreszahlen Jahresprogramme 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999 1998 1997 1996 1995 1994 1993 1992 1991 1990 1989 1988 1987 1986 1985 1984 1983 1982 1981 1980 1979 1978 1977 1976 1975 1974 1973 1972 1971 1970 1969 1968 1967 1966 1965 1964 1963 1962 1961 1960 1959 1958 1957 1956 1955 1954 1953 1952 1951 1950 1949 1948 1947  1946 Empfehlung zur Benutzung des Datenbankkatalogs E...
Audiothek

Audiothek

Wintersemester 2020/21 Wintersemester 2019/20        

Datenschutzerklärung

Das Institut für Wissenschaft und Kunst schickt regelmäßig Aussendungen per E-Mail oder auf postalischem Weg, um über institutsbezogene Neuigkeiten oder andere derartige Inhalte zu informieren. Der Newsletter, der etwa monatlich ausgeschickt wird, macht die Speicherung von Mail-Adressen notwendig, die geschützt abgelegt werden. Eine Abmeldung von diesem Newsletter ist per Klick auf den entsprechenden Button „Abmelden“ beim Erhalt jeder dieser Aussendungen möglich. Eine andere Möglichkeit ist eine kurze schriftliche Benachrichtigung an mit dem Betreff „Abmeldung Newsletter“. Die postalischen Adressen, die das IWK speichert, werden für die Zusendung des Semesterprogramms, Informationen an die Institutsmitglieder und dergleichen verwendet. Sollten Sie die Löschung Ihrer postalischen Daten wünschen, ersuchen wir Sie um eine kurze Nachricht – unsere Kontaktdaten finden Sie auf unserer Homepage unter „Kontakt“. Bei Institutsmitgliedern werden zusätzlich der Zeitpunkt Ihres Eint...

Kontakt

Berggasse 17/1/1090 Wien/Österreich

Impressum

Medieninhaber: Institut für Wissenschaft und Kunst e. V. Sitz: Berggasse 17/1, 1090 Wien ZVR: 441624315