Feministischer Lesekreis: “Über Frauen” (Susan Sontag)

Datum/Zeit
​Mi. 25/03/2026
19:00–20:00

Ort
IWK

Typ
Salon

Ein Zimmer für uns allein – Frauen lesen anders

„Verschließt eure Bibliotheken, wenn ihr wollt; aber es gibt kein Tor, kein Schloss, keinen Riegel, mit dem ihr die Freiheit meines Geistes einschränken könnt.“ (Virginia Woolf, Ein Zimmer für sich allein)

Feministische Literatur gegen den Strich gelesen – in einem Raum für uns allein

Zum Lesekreis
Shakespeare‘s Schwester? Im Sinne von Virgina Woolf gilt es hier, vor der Herausforderung gegenwärtiger feministischer Streitfragen, weibliche Perspektiven ohne Bezug auf männliche Sichtweisen zu beleuchten. Im Rahmen dieses Lesekreises wird Literatur von Frauen / für Frauen auch in kritischen Fokus genommen. Der Blick fällt auf literarische Neuerscheinungen, feministische Klassiker und gegenwärtige (intersektionale) Perspektiven.

Zum Buch
Wir treffen einander am 25. März 2026 um 19.00 im IWK, um uns über das Buch von Susan Sontag “Über Frauen” auszutauschen. Nach einem kurzen Input durch die Moderatorinnen gibt es Gelegenheit über das Gelesene zu diskutieren.

Klappentext
Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Der neue Essayband von Susan Sontag stellt genau diese Frage. Erstmals versammelt ein Buch ihre wichtigsten Texte zu ästhetischen, politischen und ökonomischen Aspekten des Frauseins. Und „beim heutigen Lesen kann man nur staunen über deren ihrer Zeit vorauseilendes Genie“ (The New Yorker). Sontag schreibt über Gleichheit, weibliches Altern, Schönheit, Sexualität und Macht und zeigt sich als Vordenkerin und Visionärin im Kampf um echte Gleichberechtigung. „Solange sich nicht ändert, wer Macht hat und was Macht ist, gibt es keine Befreiung, sondern nur Beschwichtigung“, konstatiert sie. „Über Frauen“ wehrt sich gegen jede Form von Beschwichtigung und ist in seinen Beobachtungen und Forderungen aktueller denn je für jeden feministischen Diskurs.

Ausklang mit Wein, Wasser und Brot.

Anmeldung erbeten unter: iwk@iwk.ac.at

Organisation: Andrea Hladky und Barbara Litsauer