Feministischer Lesekreis: “Collette Andris” (Eine Frau, die trinkt)

Datum/Zeit
​Mo. 04/05/2026
19:00–20:00

Ort
IWK

Typ
Salon

Ein Zimmer für uns allein – Frauen lesen anders

„Verschließt eure Bibliotheken, wenn ihr wollt; aber es gibt kein Tor, kein Schloss, keinen Riegel, mit dem ihr die Freiheit meines Geistes einschränken könnt.“ (Virginia Woolf, Ein Zimmer für sich allein)

Feministische Literatur gegen den Strich gelesen – in einem Raum für uns allein

Zum Lesekreis
Shakespeare‘s Schwester? Im Sinne von Virgina Woolf gilt es hier, vor der Herausforderung gegenwärtiger feministischer Streitfragen, weibliche Perspektiven ohne Bezug auf männliche Sichtweisen zu beleuchten. Im Rahmen dieses Lesekreises wird Literatur von Frauen / für Frauen auch in kritischen Fokus genommen. Der Blick fällt auf literarische Neuerscheinungen, feministische Klassiker und gegenwärtige (intersektionale) Perspektiven.

Zum Buch
Wir treffen einander am 5. Mai2026 um 19.00 im IWK, um uns über das Buch von Colette Andris “Eine Frau, die trinkt” auszutauschen. Nach einem kurzen Input durch die Moderatorinnen gibt es Gelegenheit über das Gelesene zu diskutieren.

Klappentext

Das erste Mal betrunken ist Guita mit acht Jahren. Um ihre Eltern zu »bestrafen«, die ihr kein Schmetterlingsnetz kaufen wollen, trinkt sie Wein aus dem großen Fass im Keller. Dann, sechzehnjährig, betrinkt sie sich auf einer Party mit Champagner. Das versteht ihr Freund Jacques als Freibrief und geht viel zu weit. Sie heiratet ihn, weil es sich so gehört, und trinkt weiter. Absinth, Portwein, Gin, Whisky. Guita gibt sich den Männern und dem Rausch hin und ertränkt jeden Tag in »dem sinnlichsten aller Nebel, in dem alles in einem einvernehmlichen Nichts zu schwimmen scheint«. In diesem ebenso hungrigen wie trunkenen Frauenleben verbinden sich Lebenslust und Verzweiflung, Missbrauchserfahrungen und Selbstermächtigung in eindrücklicher, zwiespältiger Weise. Ein poetischer Text mit Herzrasen.

Ausklang mit Wein, Wasser und Brot.

Anmeldung erbeten unter: iwk@iwk.ac.at

Organisation: Andrea Hladky und Barbara Litsauer