Archiv des Autors: IWK

Neuerscheinung „Unabgegoltene Hoffnung: Kritische Theorie, Moderne und Ästhetik“

Seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gilt es in weiten Kreisen als ausgemacht, dass die Moderne überwunden sei, gefolgt von der Ansicht diese Tatsache sei zu begrüßen. Unter dem Titel »Unabgegoltene Hoffnung. Kritische Theorie, Moderne und Ästhetik« werden in diesem Band Beiträge versammelt, die diese Sicht in Frage stellen – weniger dadurch, dass explizit eine Kritik an postmodernen Theorien formuliert wird, sondern indem an die Potentiale von Moderne und Aufklärung erinnert wird.

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Neue digitale Bildungsplattform des Rings Österreichischer Bildungswerke jetzt online

Die Mitgliedsorganisationen des Rings Österreichischer Bildungswerke – bündeln in diesen besonderen Zeiten unsere Angebote ONLINE:  Wissen, Bewegung & Begegnung stehen in den kommenden Wochen fast täglich für Sie am Programm.

Erstmalig bieten wir die Chance unsere lokal organsierten Bildungsveranstaltungen österreichweit zu besuchen.

Click and Learn – so einfach kann Erwachsenenbildung sein!

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Neuerscheinung: Amalia M. Rosenblüth-Dengler (1892-1979). Philosophin und Bibliothekarin

Ein Buch von Ilse Korotin.

Mit der Biografie der am Institut für Philosophie der Universität Wien ab 1917 wirkenden Philosophin und Bibliothekarin Amalia Rosenblüth soll das Leben einer engagierten Frau, deren Lebenspläne spätestens ab 1938 durch ein mörderisches Regime willkürlich zerstört wurden, in Erinnerung gebracht werden. Zum anderen ist diese Studie aber auch bestrebt, Mosaiksteine einzufügen in die offizielle Wissenschaftsgeschichtsschreibung, aus der Frauen bislang oftmals ausgeschlossen waren. Amalia Rosenblüth war bereits 56 Jahre alt, als sie – durch die Nationalsozialisten ihrer Existenzgrundlage beraubt und aus Wien vertrieben – 1948, nach Jahren der Flucht und des Versteckens, in die USA emigrierte. Weiterlesen

Larisa Schippel: Übersetzerinnen im Exil. Drei Fallbeispiele und eine translationswissenschaftliche Einbindung

Vortrag zu Neuerscheinung, am 23.3.2021, 18.30 Uhr

In Deutschland wurden 1933 missliebige Bücher verbrannt, in Österreich bereitete man mit Hilfe sog. Sperrlisten die «Säuberung» der öffentlichen Bibliotheken vor. Bücher deutschsprachiger AutorInnen werden gewöhnlich genannt, wenn es um Gedenken und Erinnerung geht. Weitaus seltener werden die Autoren «fremder Zunge» erwähnt – Zola, Dos Passos, Gorki, Barbusse, Ehrenburg und viele andere fielen dem Verbot anheim. Wer waren die Übersetzerinnen dieser Werke und was geschah (mit) ihnen?

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