Frauenbiografische Studien zur österreichischen Wissenschaftsgeschichte (01.10.2012–30.09.2013)

Das Projekt konzentriert sich auf das frauenspezifische Wirken in der österreichischen Wissenschaftsgeschichte nach 1945. Es thematisiert den Anteil von Frauen an der Wissensproduktion und zeigt, da es sich nicht auf die wenigen besonders erfolgreichen Frauen beschränkt, auch Diskrimierungsmechanismen auf. Da nur ein geringer Teil der ausgebildeten Akademikerinen eine universitäre Wissenschaftslaufbahn einschlagen konnte,  wird dem außeruniversitären Bereich besondere Bedeutung beigemessen. Das Projekt schließt an das frühere Projekt “Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben Werk Wirken” an, dessen Ergebnisse im gleichnamigen, bei Böhlau erschienenen Lexikon veröffentlicht wurden.

Das Ziel des Projekts ist eine möglichst umfassende Sammlung von Biografien von Frauen, die in Österreich in den unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen – vorzugsweise nach 1945 – tätig waren. Ihre Leistungen sollen benannt und angemessen anerkannt werden. Ein weiteres Ziel des Forschungsvorhabens stellt eine Analyse der Situation von Frauen in der Wissenschaft sowie die Bildung einer fundierten Basis und Grundlage für weitergehende Forschungen im Bereich der feministischen Wissenschaftsgeschichte und Frauenforschung dar.

Finanzierung: BMWF – Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Laufzeit: 01/10/2012–30/09/2013

Mitarbeiter_innen

Dr.in Ilse Korotin
Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung

Publikationen (Auswahl)

Blumesberger, Susanne und Ilse Erika Korotin, Hrsg. 2012. Frauenbiografieforschung: theoretische Diskurse und methodologische Konzepte. Bd. 9. biografiA : neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung. Wien: Präsens Verlag.
Keintzel, Brigitta und Ilse Erika Korotin, Hrsg. 2002. Wissenschafterinnen in und aus Österreich: Leben - Werk - Wirken. Wien: Böhlau.

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