Zur Geschichte und Theorie der politischen Bildung, Teil 2

Datum/Zeit
​Fr 14/12/2012
16:00–19:00

Ort
IWK

Typ
Tagung

 Richard Robert Wagner (1888–1941) und die theoretische Begründung politischer Massenbildung

Die Veranstaltungsreihe verfolgt eine zweifache Zielsetzung: Einerseits sollen verdrängte oder vergessene Theorien und Denkansätze politischer Bildungsarbeit herausgearbeitet und auf ihre Aktualität hin diskutiert werden. Das Spektrum der Themen reicht dabei von der Begründung politischer Bildung in der europäischen Neuzeit bis zur Arbeiterbildung im 20. Jahrhundert. Andererseits sollen aber auch aktuelle Fragen der Theorie und Praxis politischer Bildung aufgegriffen und kritisch analysiert werden. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Frage gelegt, inwieweit politische Bildung auch heute als ein Projekt der Demokratisierung und Emanzipation verstanden werden kann und soll.

Programm

  • Brigitte Pellar (Wien): Funktionärsbildung und Massenbildung bei Richard Robert Wagner
  • Günther Sandner (Wien): Otto Neurath und Richard Robert Wagner – ein Vergleich
  • Sabine Lichtenberger (Wien): Anmerkungen zum Lebenslauf von Richard Robert Wagner
  • Johann Dvořák (Wien): Literatur und Massenbildung am Beispiel der historischen Romane von Richard Robert Wagner: „Goldtauern. Roman um die Glocknerstraße“ und „Robert Owen: Lebensroman eines Menschengläubigen“

Vortragende

Johann Dvořák: Politikwissenschafter und Historiker, Universitätsdozent; Arbeitsschwerpunkte: Entstehung und Entwicklung des modernen Staates, Politik und die Kultur der Moderne, Erwachsenenbildung
Sabine
Lichtenberger:
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut zur Erforschung der Geschichte der Gewerkschaften und Arbeiterkammern in der Arbeiterkammer Wien.
Brigitte Pellar: Historikerin, freie Autorin, Projektmitarbeiterin im Österreichischen Gewerkschaftsbund.
Günther Sandner: Politikwissenschaftler und politischer Erwachsenenbildner, Publikationen und Forschungsprojekte zu Otto Neurath, zur sozialdemokratischen Bildungsarbeit und zur Politik des Logischen Empirismus.

Konzeption und Organisation

Johann Dvořák