Zu Geschichte und Theorie der österreichischen Gewerkschaften in der Ersten Republik

Datum/Zeit
​Do 05/12/2019
16:00–20:00

Ort
IWK

Typ
Workshop

Themenfelder des zweiten Workshops

  • Richard Robert Wagner und Josef Luitpold Stern als Theoretiker gewerkschaftlicher Bildungs- und Kulturarbeit
  • Otto Neurath und Edgar Zilsel über Wissenschaft, Bildungsarbeit und die Kultur der arbeitenden Klassen
  • Die wissenschaftliche Weltauffassung des Wiener Kreises, die Volksbildung und eigenständige Lektüren arbeitender Menschen

Im Rahmen des Arbeits- und Forschungsfelds Theorie und Praxis der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit in Österreich

Theoretische Begründung für gewerkschaftliche Organisationsweisen, die Vertretung der Interessen arbeitender Menschen und die damit zusammenhängenden Bildungstätigkeiten werden selten zum Gegenstand universitärer und außeruniversitärer Forschung.

Daher wird versucht, sich kontinuierlich und systematisch mit zum Teil verdrängten und verschütteten Theorieansätzen in der Bildungstätigkeit österreichischer Gewerkschaften (in der späten Habsburgermonarchie, in der Ersten und Zweiten Republik) wissenschaftlich auseinanderzusetzen und vor allem auch die Zusammenhänge mit der wissenschaftlichen Weltauffassung (von Ernst Mach, Friedrich Adler bis hin zum Wiener Kreis) und der allgemeinen Volksbildung herzustellen.

Dies soll in einer Reihe von Workshops geschehen, die in den Jahren 2019 und 2020, unter Beiziehung österreichischer und internationaler Expertinnen und Experten, am Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) in Form öffentlicher wissenschaftlicher Arbeitsgespräche durchgeführt werden.
Die Ergebnisse dieser Workshops sollen zeitnah zu den Veranstaltungen publiziert werden.