Pandemic Cinema: Film, Politik, Epidemokratie

Datum/Zeit
​Di 20/10/2020
18:30–21:00

Ort
Depot

Typ
Präsentation

Buchpräsentation: Ansteckkino: Eine politische Philosophie und Geschichte des Pandemie-Spielfilms von 1919 bis Covid-19 (neofelis: Berlin 2020)

Konzipiert im Rahmen von PolitikProjektionen–>Viel*im*Film) für das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK)

Covid-19 im Jahr der 20/20 vision: Klarsicht in (Zeit-)Versetzung. Pandemien sind in Machtverhältnisse eingefasst, und während Medien – Fernsehen, Videocoronferenz – Teil des Seuchen-Managements sind, liegt das Kino in einem Halb-Außen: zum Kommunizieren zu klobig, zur Ansteckungsvermeidung zu öffentlich, für audiovisuelle Grundversorgung überflüssig. Dabei gibt sein Massenformat Spielfilm Zugänge zur Wirklichkeit in Geschichtlichkeit, macht das Soziale in der Seuche als Problem wahrnehmbar. Konstant ist der Konflikt, kategorisch die Kontingenz als Contagion, Politik durchzieht alles – von Lang und Wyler zu 28 Days und 93 Days, vom indischen Retracing zur Hamburger Krankheit.

Vortrag mit Clips von Drehli Robnik (Theorie-Vermittler, Freelancer, Edutainer; Wien-Erdberg)

Danach Diskussion, moderiert von Jan-Hendrik Müller (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien)

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Siehe diesbezüglich Website des Veranstaltungsorts Depot.