Feministische Interventionen in der Erwachsenenbildung. Reflexionen im Kontext universitärer Theoriebildung und Training

Gesellschaftlich betrachtet ist Frau-sein kein kategorisches Verhältnis (mehr), sondern gleichermaßen eine intime und soziale Angelegenheit, vielmehr ein erlernter Habitus und transgressiver Körperzustand. Geht es (noch) um das Einüben von Widerstandsfähigkeit, gegen die Versuchung sich zu fügen oder transformieren feministische Ideen angesichts dem Frau-werden der Arbeit die gesellschaftlichen Logiken von Produktivität ? Was leisten eine feministische Haltung bzw. feministische Bildungstheorien in der Erwachsenenbildung?

Sabine Sölkner: lebt als Prozessarbeiterin und Supervisorin in Wien. Siestudierte Soziologie mit Exkursen in die Philosophie, feministische Theorie, Genderforschung, Politik und Ethnologe in Graz und Wien sowie Gruppendynamik in Klagenfurt. Ihre Arbeits-und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich: Gender und Intersektionalität, pädagogische Soziologie, Bildung und soziale Ungleichheit, partizipative Sozialforschung, politische (feministische, poststrukturalistische und postkoloniale) Theorie sowie Wissen(schaft)sforschung. Derzeit lehrt sie rund um den Themenkomplex Kommunikation an der Universität Wien.