Archiv der Kategorie: Wissen und Gesellschaft

Europa semper reformanda – Reformation, Moderne und Demokratie in Europa

500 Jahre nach dem Aufbruch in eine kirchliche Erneuerungsbewegung wird Rückschau gehalten, um Fragen der Gegenwart zu fokussieren. Sind die Impulse der Reformation heute noch aktuell? Welche Relevanz hat der Protestantismus für eine demokratische Entwicklung in Europa? In Gesprächen und Vorträgen, aber auch musikalisch wird ein Bogen vom 16. in das 21. Jahrhundert geschlagen.

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Internationale Tagung zu Franz Roh

Franz Roh: Neue Sachlichkeit und Logischer Empirismus

Franz Roh war ein wichtiger Kunsthistoriker in Deutschland im zwanzigsten Jahrhundert, der in den 1920er-Jahren mit Arbeiten zur Neuen Sachlichkeit und zur Geschichte der Fotografie als Kunstform hervorgetreten ist, nach 1945 mit einem Buch zur Geschichte des kulturellen Missverstehens, mit einer Ausstellung zur Dokumentation der nationalsozialistischen Propaganda-Schau „Entartete Kunst“ sowie zeitlebens mit zahlreichen kunsthistorischen Monografien. In den 1920er-Jahren war Roh in intensivem Kontakt mit Repräsentanten des Bauhaus und der Neuen Sachlichkeit wie Carola Giedion-Welcker, Sigfried Giedion, Lucia Moholy, Laszlo Moholy-Nagy und Hilde Horn, aber auch mit Vertretern des Logischen Empirismus wie Otto Neurath und Rudolf Carnap.

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Erste Tagung im Wintersemester 2017/2018

Wir eröffnen das Semester mit einer Tagung zu „Theodor W. Adorno und die Postmoderne“, die am 7. September bei uns am Institut stattfinden wird.

Seit vielen Jahren wird immer wieder versucht, die kritische Theorie der Frankfurter Schule und insbesondere die Theorien von Theodor W. Adorno in einen engen Zusammenhang mit diversen Lehren postmoderner PhilosophInnen zu bringen.
Bei dieser Tagung wird in einer Reihe von Vorträgen dargestellt und diskutiert, ob und in welchem Ausmaß eine Verknüpfung zwischen kritischer Theorie und Postmoderne konstruiert werden kann.

Nähere Informationen zu den Vorträgen finden Sie hier.