Archiv der Kategorie: Bildung

Konstitutierung einer Arbeitsgemeinschaft für Bildungswissenschaft und Schulpolitik: „Kritische Reflexion und Reform“

Das Institut für Wissenschaft und Kunst ruft wieder eine Arbeitsgemeinschaft für Bildungswissenschaft und Schulpolitik ins Leben. Bei einer ersten Zusammenkunft am 27. April 2017 im IWK sollen Zielsetzungen, Arbeitsthemen und Arbeitsweise der Arbeitsgemeinschaft besprochen werden, wie auch die Analyse der konsensorientierten Reformpolitik, die Krise der Politischen Bildung u.a.m.

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Tagung: Widerstreitende Erfahrung. Spielarten ästhetischer Bildungsprozesse

Im Rahmen der Tagung wird die Frage diskutiert, inwieweit ästhetische Erfahrungsweisen – samt ihrer Praktiken, den Institutionen, in denen diese initiiert werden, und der Zeit, in der sie sich vollziehen – einander ähnlich sind, ob sie Gemeinsamkeiten aufweisen und wenn ja, wie diese, präziser als in den bestehenden Debatten, formuliert werden können. Die Beiträge kreisen mithin um die Heterogenität ästhetischer Erfahrungsweisen sowie der an diese gebundenen Praktiken und widmen sich dem Ziel, besser zu verstehen, welche Chancen und welche Probleme spezifisch mit diesen verbundenen Bildungsprozessen sich eröffnen können.

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Lehrgang „kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur“

Im Herbst startet zum ersten Mal der Lehrgang kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur kdK_web_rot(kD_K).

Dieser setzt sich zum Ziel, inklusive und gleichstellungsorientierte Strategien und Praktiken für die Arbeit im Kunst- und Kulturfeld zu etablieren. Er stellt eine Professionalisierung und Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende dar, die in ihrer beruflichen Praxis diversitätsorientierte Konzepte umsetzen wollen.

Behandelt werden u.a. die Fragen:

  • Wie kann emanzipatorische Kulturarbeit gelingen, die auf Teilhabe und Selbstermächtigung zielt?
  • Wie können transkulturelle Formate, die unterschiedlichen Lebensrealitäten entsprechen, im Konkreten gestaltet und organisiert werden?
  • Welche Handlungsmaßnahmen kann man setzen, ohne Stereotypisierungen oder Ausschlüsse zu reproduzieren?

Weitere Informationen zu Ablauf und Hintergrund können Sie nachlesen, die Namen der Trainer_innen und Expert_innen aus dem Kunst- und Kulturbereich werden laufend ergänzt.

Wenn Sie fragen zum Lehrgang haben oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an ta.ca1503365390.kwi@1503365390reyam1503365390.illu1503365390.

Neuerscheinung: Handbuch der österreichischen Kinder- und Jugendbuchautorinnen

Das im Zuge von mehreren Forschungsprojekten am IWK  von Susanne Blumesberger erarbeitete „Handbuch österreichischer Kinder- und Jugendbuchautorinnen“ ist nun im Böhlau Verlag erschienen!

Das zweibändige Buch gibt einen Überblick über Autorinnen, die mindestens ein Werk für junge Leser_innen veröffentlicht haben. Neben bekannten Namen wie Vera Ferra-Mikura, Friedl Hofbauer, Mira Lobe, Christine Nöstlinger oder Renate Welsh finden sich auch längst vergessene, unbekannt gebliebene und junge Autorinnen. Die biografischen Einträge enthalten Informationen über Herkunft, Ausbildung, diverse Lebensstationen, Auszeichnungen und vieles mehr. Sie geben aber auch Einblick in das jeweilige Gesamtwerk. So wird einerseits das Leben der Frauen in allen Facetten wieder sichtbar gemacht. Andererseits bietet das Handbuch, das als Basis für die weitere Kinder- und Jugendliteraturforschung und die Frauenbiografieforschung dienen soll, auch einen breiten Überblick über den Anteil, den Frauen an der österreichischen Kinder- und Jugendliteraturszene haben und hatten. (Böhlau Verlag)