Archiv des Autors: Ulli Mayer

Jubiläumsfeier 70 Jahre Institut für Wissenschaft und Kunst

Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Michael Häupl feierte das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) im Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses am 9. November 2016 sein 70-jähriges Bestehen. Vor zahlreichen Gästen fand zunächst eine Tagung zur Geschichte des IWK statt, die sich ausgewählten Schwerpunkten aus der 70-jährigen Geschichte des Instituts widmete. Im anschließenden Festakt gab es u.a. eine programmatische Rede des IWK-Präsidenten Univ.-Doz. Dr. Johann Dvořak. Da das IWK Mitglied seit 2015 als Mitgliedsorganisation dem „Ring Österreichischer Bildungswerke“ angehört, überbrachte der Präsident des „Rings“ EU-Kommissar Johannes Hahn seine Glückwünsche an das Institut für Wissenschaft und Kunst persönlich.

Einen detaillierten Bericht und weitere Fotos finden Sie hier.

 

Vortrag Herbert Langthaler: „Das ist alles so kompliziert!“

„Das ist alles so kompliziert!“ Vermittlung rechtlicher und politischer Zusammenhänge im Themenfeld Flucht und Asyl

Wenn mit Paragraphen statt mit menschlichen Schicksalen argumentiert wird, verschwinden politische Interessen und Verantwortung hinter scheinbar überkomplexen juristischen Systemen. Und wenn es kompliziert wird, ist auch bald ein Schuldiger ausgemacht: „Die Bürokratie in Brüssel“ oder – im Themenfeld Flucht und Migration – „die Festung Europa“.
Es lohnt sich, in der momentanen Situation hinter dem unübersichtlichen Gewirr an Zuständigkeiten und Bestimmungen klare Strukturen herauszuarbeiten. Ziel politischer Bildung muss es sein, Verantwortung dort zu verorten, wo sie tatsächlich liegt, und Interessen und hidden agendas freizulegen. Daraus könnten sich neue Handlungsoptionen gegen Ohnmacht und Politikverdrossenheit ergeben.

Herbert Langthaler: Kultur- und Sozialanthropologe, Trainer; asylkoordination österreich.

Mi., 28. September 2016, 19.00 Uhr, VHS Mariahilf, Damböckgasse 4, 1060 Wien

Vortrag im Rahmen der Reihe Flucht und Asyl – Diskurse, Strategien und politische Bildung

Tagung: Kraft, Macht und Gewalt der Bilder in interkultureller Perspektive

Bildwissenschaftliche und bildtheoretische Zugänge gewinnen in steigendem Maße an Bedeutung, nicht allein in interdisziplinären, sondern auch in philosophischen Kontexten. Die Jahrestagung der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie möchte vor dem Hintergrund dieser aktuellen Debatten nach den Möglichkeiten eines dezidiert interkulturellen Bilddenkens Ausschau halten, das sich einem Bildsehen und Bilderfahren ebenso wie einer Bildtheorie und Bildpraxis widmet.

Für die heurige Jahrestagung wurden über 20 ausgewiesene Expert_innen von internationaler Sichtbarkeit aus den Bereichen der interkulturellen Philosophie, der Phänomenologie, der interdisziplinären Bildwissenschaft und Bildtheorie eingeladen.

Weitere Informationen zu Anmeldung, Tagungsgebühren, Vortragenden und das Programm finden Sie auf der Tagungsseite.

Datum: 21.–24.9.2016

Tagung: Existentialist Social Philosophy

In der Philosophie des Geistes und der Handlungstheorie hat der Begriff des präreflexiven Selbstbewusstseins in den letzten Jahren zunehmend Beachtung gefunden. Dies aufgreifend untersucht die Tagung, wie dieser Begriff auch in der Sozialtheorie fruchtbar gemacht werden kann. Widersprechen sich die soziale Einbettung von Akteurschaft und eine solche Form unmittelbaren Selbstwissens? Kann diese Spannung zur Vertiefung unseres Verständnisses des Verhältnisses von Subjektivität und Sozialität beitragen oder präreflexives Selbstbewusstsein gar als Ressource für die Kritik entfremdeter Strukturen dienen?

Datum: 28.-29.7. 2016, 9-18h

Weitere Informationen und Ablauf

Lehrgang „kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur“

Im Herbst startet zum ersten Mal der Lehrgang kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur kdK_web_rot(kD_K).

Dieser setzt sich zum Ziel, inklusive und gleichstellungsorientierte Strategien und Praktiken für die Arbeit im Kunst- und Kulturfeld zu etablieren. Er stellt eine Professionalisierung und Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende dar, die in ihrer beruflichen Praxis diversitätsorientierte Konzepte umsetzen wollen.

Behandelt werden u.a. die Fragen:

  • Wie kann emanzipatorische Kulturarbeit gelingen, die auf Teilhabe und Selbstermächtigung zielt?
  • Wie können transkulturelle Formate, die unterschiedlichen Lebensrealitäten entsprechen, im Konkreten gestaltet und organisiert werden?
  • Welche Handlungsmaßnahmen kann man setzen, ohne Stereotypisierungen oder Ausschlüsse zu reproduzieren?

Weitere Informationen zu Ablauf und Hintergrund können Sie nachlesen, die Namen der Trainer_innen und Expert_innen aus dem Kunst- und Kulturbereich werden laufend ergänzt.

Wenn Sie fragen zum Lehrgang haben oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an ta.ca1490849193.kwi@1490849193reyam1490849193.illu1490849193.